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Thomas Lehr – 2011/12

© Peter-Andreas Hassiepen

über Thomas Lehr

Sein literarisches Schreiben zeichnet sich durch literarische Grenzgänge aus: In seinem zuletzt erschienenen Roman „September. Fata Morgana“ wird anhand des Terroranschlags auf das World Trade Center dargestellt, wie kulturelle Konflikte in West und Ost politisch inszeniert und medial vermittelt werden. Der Roman „42“ kann als umfassendes Gedankenexperiment über den Zeitstillstand gelesen werden, in das mediale, physikalische, philosophische und künstlerische Perspektiven Eingang finden.

 

über das Kolleg

Diese und weitere Texte werden zunächst in vorbereitenden Sitzungen behandelt und sodann an zwei verschiedenen Terminen (28. November, 18./19. Januar) im Dialog mit Thomas Lehr intensiv diskutiert. Zudem findet am 28. November eine öffentliche Lesung des Autors im Lichthof des Palais Stutterheim statt, zu der alle Studierenden herzlich eingeladen sind. Das Poetikkolleg wird in diesem Semester in Zusammenarbeit mit dem Department für Physik veranstaltet und richtet sich folglich auch an die Studierenden der Naturwissenschaftlichen Fakultät. In der ersten Sitzung am 20. Oktober werden wir die poetologischen Essays „Das gestörte Experiment“ und „Spaziergang ins Schneckenhaus“ besprechen. Das Poetikkolleg wird als Hauptseminar (VM Litwiss) angerechnet, kann aber auch von Studierenden anderer Semester ohne Modulabschluss besucht werden.

Thomas Lehr im Gespräch mit Schau ins Blau