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Komparatistik

Die Komparatistik (Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft / Comparative Literature) untersucht literarische Texte und andere mediale Artefakte verschiedener Sprach- und Kulturräume. Seit den akademischen Anfängen des Fachs um 1800 steht der Entwurf einer Literaturgeschichte jenseits sprachlicher, kultureller, politischer und geographischer Grenzen im Vordergrund. Dabei erweitert die Komparatistik die Analyse literarischer Werke seit jeher durch den Einbezug von und den Vergleich mit anderen Künsten und Medien. Entsprechend ist das Fach offen für Theorien und Konzepte aus anderen Disziplinen und trägt selbst zur Theoriebildung in den Literatur- und Kulturwissenschaften bei.

Die Erlanger Komparatistik setzt Schwerpunkte in den westeuropäischen, osteuropäischen und nordeuropäischen Literaturen sowie in der Medialität und Materialität von Literatur. Die historische Breite von Forschung und Lehre reicht von der Antike über das Mittelalter bis zur Gegenwart.

Das Department vertritt und lebt die Auffassung, dass eine moderne Literatur- und Sprachwissenschaft ohne komparatistische Herangehensweise nicht möglich ist. Gleichwohl gibt es einige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Departments, für deren Arbeitsweise der komparatistische Zugriff programmatisch ist. Sie sind in der Liste beteiligter Personen aufgeführt, die sich als Schnittmenge der verschiedenen Teilfächer und Fächer des Departments präsentiert.

Anmerkung: Die externe Homepage von Komparatistik/Skandinavistik mit ausführlichen Informationen wird aktuell in die Departmentshomepage integriert.

Ansprechpartnerin

Prof. Dr. Annette Gilbert

Veranstaltungshinweise