Navigation

Lehrstuhl für Germanistische Sprachwissenschaft

 

Leitung

Prof. Dr. Mechthild Habermann

Sekretariat

Cordula Zoll-Bauer, M.A.

  • Tätigkeit: Sekretariat
  • Adresse:
    Bismarckstraße 1
    Raum B3 A5
    91054 Erlangen
  • Telefonnummer: +49 9131 85-22420
  • E-Mail: gerling-sekretariat@fau.de

Wissenschaftliche Mitarbeiter

Dr. Christine Ganslmayer

  • Tätigkeit: Akad. ORat.in
  • Adresse:
    Bismarckstr. 1
    Raum B3 A4
    91054 Erlangen
  • Telefonnummer: +49 9131 85-22912
  • E-Mail: christine.ganslmayer@fau.de

Prof. Dr. Peter O. Müller, Akad. Dir.

  • Adresse:
    Bismarckstr. 1
    Raum B 404
    91054 Erlangen
  • Telefonnummer: +49 9131 85-22468
  • E-Mail: peter.o.mueller@fau.de

Dr. Karin Rädle, Akad. ORat

  • Adresse:
    Postanschrift: Bismarckstraße 1
    91054 Erlangen
  • Telefonnummer: +49 9131 85-24676
  • E-Mail: karin.raedle@fau.de

Katharina Neumeier, M.A.

Joachim Peters, M.A.

  • Adresse:
    Bismarckstr. 1
    Raum C 206
    91054 Erlangen
  • Telefonnummer: +49 9131 85-23934
  • E-Mail: joachim.peters@fau.de

Jirayu Tharincharoen, M.A.

Lehrbeauftragte

Uwe Durst, M.A.

  • Adresse:
    Bismarckstr. 1
    Raum C2 A5
    91054 Erlangen
  • Telefonnummer: +49 9131 85-23925
  • E-Mail: uwe.durst@fau.de

Dr. Jussara Paranhos Zitterbart

  • Adresse:
    Bismarckstraße 1
    Raum C2 A5
    91054 Erlangen
  • Telefonnummer: +49 9131 85-23925
  • E-Mail: jussara.paranhos@fau.de

Forschungsprojekt: Fränkisches Wörterbuch

Website des Projekts: https://wbf.badw.de

Prof. Dr. Alfred Klepsch

  • Adresse:
    Am Weichselgarten 9
    Raum 1.16a
    91058 Erlangen
  • Telefonnummer: +49 9131 85-25404
  • E-Mail: alfred.klepsch@fau.de

Jennifer Kurz

  • Tätigkeit: Sekretariat Fränkisches Wörterbuch
  • Adresse:
    Am Weichselgarten 9
    Raum 1.15a
    91058 Erlangen
  • Telefonnummer: +49 9131 85-25402
  • E-Mail: jennifer.k.kurz@fau.de

PD Dr. Almut König

  • Adresse:
    Am Weichselgarten 9
    Raum 1.15b
    91058 Erlangen
  • Telefonnummer: +49 9131 85-25403
  • E-Mail: almut.koenig@fau.de

Dr. Elisabeth Demleitner

Forschungsprojekt: Produktivität und Kreativität in der Lexik des Ostfränkischen

Dr. Uli Ring

  • Adresse:
    Bismarckstraße 6, EG rechts
    Raum 0.009
    91054 Erlangen
  • Telefonnummer: +49 9131 85-23093
  • E-Mail: uli.ring@fau.de

Nachwuchsforschergruppe Flexible Schreiber in der Sprachgeschichte

Website des Projekts: http://www.copadocs.de

Dr. Markus Schiegg

  • Adresse:
    Postadresse: Bismarckstraße 1, Besucheradresse: Bismarckstraße 8
    Raum 1.107 (Bismarckstraße 8)
    91054 Erlangen
  • Telefonnummer: +49 9131 85-22917
  • E-Mail: markus.schiegg@fau.de

Franziska Eber, M.A.

  • Adresse:
    Postadresse: Bismarckstraße 1, Besucheradresse: Bismarckstraße 6, EG rechts
    Raum 0.010 (Bismarckstraße 6)
    91054 Erlangen
  • Telefonnummer: +49 9131 85-22953
  • E-Mail: franziska.eber@fau.de

Monika Foldenauer

  • Adresse:
    Postadresse: Bismarckstraße 1, Besucheradresse: Bismarckstraße 8
    Raum 1.107 (Bismarckstraße 8)
    91054 Erlangen
  • E-Mail: monika.foldenauer@fau.de

Sabrina Freund, M.A.

  • Adresse:
    Postadresse: Bismarckstraße 1, Besucheradresse: Bismarckstraße 8
    Raum 1.107 (Bismarckstraße 8)
    91054 Erlangen
  • E-Mail: sabrina.freund@fau.de

Dr. Markus Schiegg

  • Adresse:
    Postadresse: Bismarckstraße 1, Besucheradresse: Bismarckstraße 8
    Raum 1.107 (Bismarckstraße 8)
    91054 Erlangen
  • Telefonnummer: +49 9131 85-22917
  • E-Mail: markus.schiegg@fau.de

Andreas Blombach, M.A.

  • Adresse:
    Bismarckstraße 6
    Raum 4.000
    91054 Erlangen
  • Telefonnummer: +49 9131 85-25905
  • E-Mail: andreas.blombach@fau.de

Prof. Dr. Theodor Ickler

Prof. Dr. Horst Haider Munske

  • Tätigkeit: Lehrstuhl für Germanische und Deutsche Sprachwissenschaft und Mundartkunde (1975-2004)
  • Adresse:
    Bismarckstr. 6, EG rechts
    Raum Sprachatlas, Raum 0.005
    91054 Erlangen
  • Telefonnummer: +49 9131 85-22366
  • E-Mail: horst.munske@fau.de

Prof. Dr. Bernd Naumann

  • Tätigkeit: Professur für Germanistische Linguistik (1983-2003)

Jeder Link führt zu einer Kurzbeschreibung des jeweiligen Schwerpunktes und damit verbundenen Projekten und Publikationen.

  • Produktivität und Kreativität in der Lexik des Ostfränkischen
    (Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
    Laufzeit: 1. Oktober 2018 - 1. Oktober 2021
    Mittelgeber: Fritz Thyssen Stiftung
  • Sprache, Reformation und Konfessionalisierung. 9. Jahrestagung der Gesellschaft für germanistische Sprachgeschichte
    (Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
    Laufzeit: 27. September 2017 - 30. September 2017
    Mittelgeber: DFG-Einzelförderung / Sachbeihilfe (EIN-SBH)
  • Flexible Schreiber in der Sprachgeschichte. Zensierte Patientenbriefe des 19. Jahrhunderts.
    (Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
    Laufzeit: 1. September 2017 - 1. September 2020
    Mittelgeber: Elitenetzwerk Bayern
    Wir variieren ständig bei der Verwendung von Sprache. Dabei passen wir uns unterschiedlichen Situationen und Gesprächspartnern an, setzen Sprache gezielt ein, um bestimmte Emotionen und auch Handlungen zu evozieren, verändern – bewusst oder unbewusst – Wortschatz und Grammatik je nach aktueller Stimmung, und zudem wandelt sich auch unser Sprachgebrauch im Laufe der Jahre. Die Nachwuchsforschergruppe überträgt die Beobachtungen der modernen Soziolinguistik zur internen sprachlichen Variabilität in die Sprachgeschichte und stellt sich die Frage, ob auch historische Schreiberinnen und Schreiber sprachliche Flexibilität zeigten. Inwiefern passten sich diese also den erforderlichen schriftsprachlichen Normen unterschiedlicher Textsorten und Verschriftungssituationen an? Waren sie sich dieser Anpassungen bewusst und darüber hinaus auch in der Lage, aktiv ihre Sprachwahl zu steuern? Fokus soll hierbei weniger auf privilegierten und höher gebildeten Personen liegen denn auf dem Großteil der Bevölkerung, also ‚einfachen Schreibern‘ mit geringerer Schulbildung und bäuerlichen sowie handwerklichen Berufen.

     

    Als Datengrundlage dienen hauptsächlich Briefe und weitere persönliche Dokumente von ehemaligen Patientinnen und Patienten psychiatrischer Anstalten des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. In diesen Institutionen, die im Zuge der Institutionalisierung der Psychiatrie im 19. Jahrhundert in großer Anzahl in den deutschen Ländern entstanden sind, herrschte die Praxis, bestimmte Briefe nicht abzuschicken, sondern den Patientenakten beizulegen, wo diese seitdem meist unbeachtet schlummern. Im Forschungsprojekt widmen wir uns diesen Briefen aus interdisziplinärer Perspektive und erstellen zunächst ein elektronisches und frei zugängliches Briefkorpus mit Material aus Süddeutschland (psychiatrische Anstalt Irsee/Kaufbeuren), Norddeutschland und Großbritannien (siehe http://copadocs.de). Dieses untersuchen wir anschließend hinsichtlich der Hypothese, dass auch ‚einfache Schreiber‘ sich bewusst für den Einsatz unterschiedlicher sprachlicher Register und damit auch unterschiedlicher (Bündel von) Varianten entscheiden konnten.

     

    Das Forschungsprojekt entwickelt dabei Methoden zur Kombination funktionaler mit strukturellen Herangehensweisen an sprachliche Variation und schließt an eine integrative Theoriebildung in der Variationsforschung an. Die Spezifik dieses Korpus erlaubt es darüber hinaus, den Einfluss von Alter und/oder Krankheiten auf den Sprachgebrauch zu analysieren, und leistet dabei Pionierarbeit im Bereich einer Historischen Patholinguistik. Ethische Relevanz erhält das Projekt durch die Untersuchung von Textbewertungen, der Zensurpraxis und der Legitimation von Wissen und Macht – schließlich ergreifen die Patienten mit ihren Erfahrungen im psychiatrischen Kontext nun selbst das Wort, welches ihnen damals verwehrt wurde. Die Nachwuchsforschergruppe besteht aus dem Gruppenleiter sowie sechs Doktoranden, und ist angegliedert an den Elitestudiengang „Ethik der Textkulturen“ der Universitäten Erlangen und Augsburg.

  • Nachwuchsforschergruppe "Der flexible Schreiber in der Sprachgeschichte. Zensierte Patientenbriefe des 19. Jahrhunderts
    (Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
    Laufzeit: 1. September 2017 - 31. August 2022
    Mittelgeber: Bayerisches Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst (ab 10/2013)
  • Übersetzungskultur in der Frühen Neuzeit. Textgenese und Variation in Luthers Bibelübersetzung
    (FAU Funds)
    Laufzeit: 1. Januar 2017 - 31. Dezember 2017
  • Germanistische Institutspartnerschaft (Erlangen – Porto Alegre/Pelotas (Brasilien), DAAD)
    (Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
    Laufzeit: 1. Januar 2017 - 1. Januar 2020
    Mittelgeber: Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)
  • Grammatische Terminologie
    (Projekt aus Eigenmitteln)
    Laufzeit: 1. Januar 2016 - 1. Januar 2019
  • Zusatzqualifikation Wirtschaft für Lehramtsstudierende
    (Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
    Laufzeit: 1. Juli 2015 - 31. Dezember 2017
    Mittelgeber: Bayerische Staatsministerien
  • Germanistische Institutspartnerschaft (Erlangen – Porto Alegre/Pelotas (Brasilien), DAAD)
    (Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
    Laufzeit: 1. Januar 2013 - 31. Dezember 2016
    Mittelgeber: Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)
  • Fränkisches Wörterbuch
    (Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
    Laufzeit: 1. Januar 2012 - 1. Januar 2015
    Mittelgeber: andere Förderorganisation
    URL: https://www.wbf.badw.de
    Siehe https://www.wbf.badw.de/das-projekt.html
  • Bearbeitung des Buchs "Jesus Sirach" in der Luther-Bibel 1984
    (Drittmittelfinanzierte Gruppenförderung – Teilprojekt)
    Titel des Gesamtprojektes: Überarbeitung der Luther-Bibel 1984
    Laufzeit: 31. März 2011 - 31. Dezember 2015
    Mittelgeber: andere Förderorganisation
  • Die Melusine des Thüring von Ringoltingen in der deutschen Drucküberlieferung von ca. 1473/74 bis ins 19. Jahrhundert – Buch, Text und Bild
    (Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
    Laufzeit: 1. Januar 2007 - 28. Dezember 2012
    Mittelgeber: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
    Im Mittelpunkt steht die »Melusine« des Thüring von Ringoltingen als (gedrucktes) Buch, wie es der spätmittelalterliche und frühneuzeitliche Buchhändler plante, verlegte und vertrieb und wie es der Käufer und Leser in Händen hielt und rezipierte. Arbeitsgrundlage ist die Erfassung, Beschreibung und Analyse der Drucküberlieferung vom Basler Erstdruck des Druckerverlegers Bernhard Richel um 1473/74 bis zum Ende der Volksbuch-Ausgaben in den 1870er Jahren. Die Analyse schreibdialektaler, stilistischer und rhetorischer Kennzeichen, der Art und Funktion der Bilder (Bildzyklen) im Buch und auf dem Titelblatt, ihrer Ikonografie, der Rolle der verschiedenen Bildurheber und Produzenten im Buchherstellungsprozess sowie die Ausstattung und Typografie des Buches, welche die gesamte Materialität des Buchkörpers umfasst, ist das forschungsrelevante Gesamtziel. Über fast vier Jahrhunderte hinweg sollen die Wechselwirkungen zwischen Buchproduktion, Buchgestalt, Textgestalt, Lesen und Leser erschlossen werden. Das Projekt ist interdisziplinär angelegt. Buchwissenschaft (Buchgestaltung, Buchhandel, Publikum und Markt), Lesegeschichte (Layout, Leseweisen und Lektürepraktiken), Sprachgeschichte (Sprachwandel vom 15. bis 19. Jahrhundert, Textorganisation, Druckersprachen) und Kunstgeschichte (Bild- und Mediengeschichte, Text-Bild-Beziehungen, Bild-Lektüre, Transferprozesse) bringen ihre jeweils spezifischen Fragen und Methoden ein.
  • Retrodigitalisierung des "Corpus der altdeutschen Originalurkunden bis zum Jahr 1300"
    (Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
    Laufzeit: 1. Januar 2002 - 31. Dezember 2004
    Mittelgeber: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
    URL: http://tcdh01.uni-trier.de/cgi-bin/iCorpus/CorpusIndex.tcl
  • Wortbildung in der deutschen Urkundensprache des 13. Jahrhunderts - das Verb
    (Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
    Laufzeit: 1. Januar 2002 - 15. September 2006
    Mittelgeber: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
    Das Projekt soll einen Beitrag zur Erforschung der mittelhochdeutschen Wortbildung leisten. Es stellt zugleich einen wesentlichen Baustein zur Beschreibung der mittelhochdeutschen Grammatik auf der Grundlage der lange Zeit vernachlässigten Prosatexte dar. Für die drei Hauptwortarten Substantiv, Verb und Adjektiv erfolgt eine systematische historisch-synchrone Analyse der derivativen Wortbildung. Die Untersuchung basiert auf dem 'Corpus der altdeutschen Originalurkunden bis zum Jahr 1300' und gliedert sich in einen methodisch-theoretischen Teil und einen empirischen Teil. In der Wortbildungsanalyse werden zunächst die morphologischen Typen der Substantiv-, Adjektiv- und Verbderivation, sodann die Funktionstypen und Funktionsklassen beschrieben und schließlich mit dem frühneuhochdeutschen und gegenwartssprachlichen Wortbildungssystem verglichen, um somit Aufschluß über Entwicklungstendenzen in diesen Bereichen der deutschen Wortbildung zu erhalten.
  • Wortbildung in der mittelhochdeutschen Urkundensprache - das Substantiv und das Adjektiv
    (Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
    Laufzeit: 16. August 2001 - 15. September 2006
    Mittelgeber: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
  • Adjektivderivation im Nürnberger Frühneuhochdeutsch um 1500
    (Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
    Laufzeit: 1. Januar 1997 - 31. Dezember 2000
    Mittelgeber: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
  • Deutsche Lexikographie des 16. Jahrhunderts
    (Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
    Laufzeit: 1. Januar 1991 - 31. Dezember 1995
    Mittelgeber: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
  • Sprachatlas von Mittelfranken
    (Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
    Laufzeit: 1. Januar 1989 - 31. Juli 2007
    Mittelgeber: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst (StMWFK) (bis 09/2013)
    Der Sprachatlas von Mittelfranken dokumentiert die Dialekte des bayerischen Regierungsbezirks Mittelfranken in umfassender Weise im Bereich des Laut- und Formensystems und des Wortschatzes. Einer der acht Sprachatlasbände stellt die Sprachentwicklung im Nürnberger Ballungsraum unter soziolinguistischem Aspekt dar. Der Sprachatlas von Mittelfranken ist Teilprojekt des je zur Hälfte von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und dem Bayerischen Wissenschaftsministerium geförderten Gemeinschaftsvorhabens 'Bayerischer Sprachatlas' mit folgenden Teilprojekten: Spachatlas von Bayerisch-Schwaben (Augsburg), Sprachatlas von Mittelfranken (Erlangen), Sprachatlas von Unterfranken (Würzburg), Sprachatlas von Nordostbayern (Bayreuth), Sprachatlas von Niederbayern und Sprachatlas von Oberbayern (Passau). Die Erhebung der Sprachdaten durch geschulte Sprachwissenschaftler anhand eines ausführlichen Fragebuches (2000 Fragen zur Phonologie, Morphologie und Lexik) wurde in der ersten Projektphase 1990-1996 durchgeführt. Die Antworten der Informanten wurden dabei in phonetischer Umschrift aufgezeichnet und in der Arbeitsstelle des SMF in einer EDV-Kodierung abgespeichert. Diese Daten wurden in Sprachkarten ausgewertet. Das Ziel des Sprachatlas von Mittelfranken ist es, in Weiterentwicklung früherer deutscher Sprachatlanten durch die Verbindung von Sprachkarte, Kommentar und Belegteil eine erklärende Dialektdokumentation zu geben, die nicht in Bibliotheken verstaubt, sondern Ausgangspunkt künftiger Dialektforschung und Dialektpflege in Mittelfranken wird. Die acht Bände erschienen 2004-2014 unter dem Reihentitel Sprachatlas von Mittelfranken, hg. von Horst Haider Munske und Alfred Klepsch.
  • Wortbildung des Nürnberger Frühneuhochdeutsch um 1500
    (Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
    Laufzeit: 1. Januar 1985 - 31. Dezember 1990
    Mittelgeber: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Die Publikationen sind bei den einzelnen Personen am Lehrstuhl verzeichnet.

Rund um Linguistik

  • Institut für Deutsche Sprache: Das Institut ist die zentrale außeruniversitäre Einrichtung zur Erforschung und Dokumentation der deutschen Sprache in ihrem gegenwärtigen Gebrauch und in ihrer neueren Geschichte. Die verschiedenen Abteilungen des IDS verfolgen überwiegend längerfristige Projekte, die die Arbeit in größeren Forschungsgruppen erforderlich machen. Unter anderem:
  • COSMAS II: Mit Cosmas II können Textkorpora von insgesamt mehreren Milliarden Wortformen durchsucht werden.
  • grammis: Grammatisches Informationssystem
  • DWDS: Das Digitale Wörter der deutschen Sprache bündelt nicht nur verschiedene Wörterbücher, sondern bietet auch Zugriff auf verschiedene große Textkorpora.
  • DTA: Das Deutsche Textarchiv ist ein großes deutschsprachiges Korpus aus Texten von ca. 1600 bis 1900.
  • OWID: Online-Wortschatz-Informationssystem
  • LinSE: Der Linguistik-Server Essen – Links, Meldungen, Informationen zur Linguistik und ihren Teilbereichen.
  • LinguistList: Nach eigenen Angaben „The world’s largest online linguistic resource“.
  • StuTS: Studentische Tagung Sprachwissenschaft – Einmal pro Semester findet eine von Studierenden organisierte Tagung statt, auf der sich alles um die (nicht nur germanistische) Linguistik dreht.
  • Wörterbücher zur Sprach- und Kommunikationswissenschaft (WSK) Online: Online-Version der Wörterbücher zur Sprach- und Kommunikationswissenschaft (beim Verlag De Gruyter).

Recherche und Information

  • Erlanger Bibliographie zur Germanistischen Sprachwissenschaft: Die Erlanger Bibliographie zur Germanistischen Sprachwissenschaft verzeichnet die wichtigste Literatur zu den zentralen Bereichen der Linguistik.
  • UB Erlangen: Die Universitätsbibliothek stellt auf ihrer Internetseite verschiedene Dienste zur Verfügung, etwa:
    • OPAC: Online-Katalog von Haupt- und Teilbibliotheken.
    • Datenbanken (DBIS): Datenbanken der UB (Fachgebiete: Germanistik, Niederländische Philologie, Skandinavistik sowie Allgemeine und vergleichende Sprach- und Literaturwissenschaft). Die Datenbanken sind teilweise nur über das Uni-Netz erreichbar. (Via Uni Regensburg.)
    • E-Journals: Online-Zeitschriften (via Uni Regensburg).
  • Informationsdienst Wissenschaft: Aktuelle Meldungen aus der Forschung.

Kontakt

Lehrstuhl für Germanistische Sprachwissenschaft

Leitung / Sekretariat: