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Prof. Dr. Theodor Ickler

  • geb. 7. 4. 1944 in Krauschwitz; verheiratet, drei Töchter
  • Studium der Germanistik, Klassischen Philologie, Philosophie und Indogermanistik in Marburg
  • Erstes Staatsexamen für das Lehramt Marburg 1970
  • Promotion in Klassischer Philologie und Indogermanistik an der Universität Marburg 1973
  • Zweites Staatsexamen Berlin 1979
  • Habilitation für Deutsch als Fremdsprache an der Universität München 1985

  • Lektor für Altgriechisch an der Universität Marburg 1972-1975
  • DAAD-Lektor in Neu-Delhi 1975-1977
  • Studienreferendar in Berlin 1977-1979
  • Akademischer Rat bzw. Oberrat und Privatdozent an der Universität München 1979-1987
  • Professor für Deutsch als Fremdsprache an der Universität Erlangen-Nürnberg seit 1987
  • Gastdozenturen in Innsbruck und Tianjin, VR China

Platons sogenanntes „Hypothesis-Verfahren“. Diss. Marburg 1973

Vom Dichten und Denken. Heidelberg 1977 (Preisschrift der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung)

Die Ränder der Sprache. Heidelberg 1978 (Preisschrift der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung)

Deutsch als Fremdsprache. Eine Einführung in das Studium. Tübingen 1984 (Germanistische Arbeitshefte)

Bibliographie Deutsch als Fremdsprache – kritischer Führer durch die Literatur. Tübingen 1985

(Hg.) Studien zu Deutsch als Fremdsprache 1: Beiträge zur Linguistik und Didaktik des Deutschen als Fremdsprache. Hildesheim 1993 (Germanistische Linguistik 119-120)

Die Disziplinierung der Sprache. Fachsprachen in unserer Zeit. Tübingen 1997

Die Rechtschreibreform – ein Schildbürgerstreich. 2. Aufl. St. Goar 1997

Kritischer Kommentar zur Neuregelung der deutschen Rechtschreibung. Erlangen, Jena 1998 (Zweite, wesentlich erweiterte Auflage 1999)

Das Rechtschreibwörterbuch. 3. Aufl. Sankt Goar 2000

Regelungsgewalt: Hintergründe der Rechtschreibreform. Sankt Goar 2001

Rechtschreibreform in der Sackgasse. Neue Dokumente und Kommentare. St. Goar 2004

Falsch ist richtig. Ein Leitfaden durch die Abgründe der Rechtschreibreform. München 2006

(Habilitationsschrift „Wortgebrauch und Wortwissen“, München 1984, ist unveröffentlicht.)

„Über die Sprache und ihre Normierung“. In: Der öffentliche Sprachgebrauch, Bd. 1: Die Sprachnorm-Diskussion in Presse, Hörfunk und Fernsehen/Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung. Stuttgart 1980:52-57

„Fachsprache und öffentliches Leben“. In: Der öffentliche Sprachgebrauch, Bd. 2: Die Sprache des Rechts und der Verwaltung/Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung. Stuttgart 1981:58-69

„Die Überwindung des Pathos. Zu Sprache und Stil bei Tucholsky“. In: Irmgard Ackermann, Hg.: Kurt Tucholsky. Sieben Beiträge zu Werk und Wirkung. München 1981:162-179

Diskussionsbeitrag in: Der öffentliche Sprachgebrauch, Bd. 3: Sprachnormen in der Schule/Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung. Stuttgart 1982:232-234

„Über das Spielerische in der Sprache und seine Entfaltung in der Didaktik des Deutschen als Fremdsprache“. In: Jahrbuch Deutsch als Fremdsprache 8. Heidelberg 1982:103-119

„Gedanken zur Wortschatzdidaktik“. In: Didactique des langues étrangères. Actes du colloque tenu à l’Université Lyon II en mars 1981. Lyon 1982:207-224

„Zur Semantik der Fachsprachen“. In: Heinrich P. Kelz, Hg.: Fachsprache 1. Bonn 1982:143-153

„Valenz und Bedeutung. Beobachtungen zur Lexikographie des Deutschen als Fremdsprache“. In: Henning Bergenholtz/Joachim Mugdan, Hg.: Lexikographie und Grammatik. Tübingen 1985:358-377

„Norm und Normierung im Bereich Deutsch als Fremdsprache“. In: Friedhelm Debus u. a., Hg.: Sprachliche Normen und Normierungen in der DDR. Hildesheim 1985: 101-120 (Germanistische Linguistik 82-83)

„Norm und Normierung im Bereich Deutsch als Fremdsprache“. In: Friedhelm Debus u. a., Hg.: Sprachliche Normen und Normierungen in der DDR. Hildesheim 1985: 101-120 (Germanistische Linguistik 82-83)

„Zur Theorie der Fachsprache“. In: Wolfgang Kühlwein, Hg.: Perspektiven der Angewandten Linguistik. Kongreßbeiträge zur 16.Jahrestagung der Gesellschaft für Angewandte Linguistik. Tübingen 1987:14-32 (Forum Angewandte Linguistik 13)

„Zur Differenzierung von Fachtextsorten“. In: Bulletin CILA 45, numéro spécial: Fachsprache als System, Fachsprache als Gebrauchstext. Neuchâtel 1987:15-30

„Objektivierung der Sprache im Fach – Möglichkeiten und Grenzen“. In: Manfred Sprissler, Hg.: Standpunkte der Fachsprachenforschung. Tübingen 1987:9-38 (Forum angewandte Linguistik 11)

„Wörterbuchkultur in Deutschland“. In: Jahrbuch des IdS 1987. Düsseldorf 1988:374-393

„Wortschatzarbeit zwischen Wörterbuch und Text“. In: DAAD Dokumentationen und Materialien Bd. 13. Szeged/Bonn 1989:533-542

Ca. 40 Artikel zum Bereich „Angewandte Sprachwissenschaft“ in: Hadumod Bußmann: Lexikon der Sprachwissenschaft. 2. Aufl. Stuttgart 1990

„Sprachen und Fremdsprachen in Europa: Perspektiven und Optionen“. In: Lernen für Europa. Hg. von der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung. Bonn 1992:29-41

„Wie gut ist die deutsche Sprache?“ In: A.6 (s.o.):201-226

„Deutsch als Fremdsprache – Eine Abgrenzung“. In: Deutsch als Verkehrssprache in Europa. Hg. von Joachim Born und Gerhard Stickel. Berlin, New York 1993:273-298. (Jahrbuch 1992 des Institut für deutsche Sprache)

„Hybride Begriffssysteme als semiotisches Problem (am Beispiel psychologischer Sprache)“. In: Peter R. Lutzeier (Hg.): Studien zur Wortfeldtheorie. Tübingen 1993:269-278

„Semiotische Grundlagen der Kontrastivität“. In: Germanistentreffen Bundesrepublik Deutschland – Polen: 26.9.-30.9.1993, hg. vom DAAD. Bonn 1994:259-271

„Die verborgenen Regeln“. In: Eroms, Hans-Werner/Munske, Horst H. (Hg.): Rechtschreibreform – Pro und Kontra. Berlin 1997:101-110

„Schrift und Sinn: Rechtschreibung für freie Menschen“ in: Jahrbuch der Bayerischen Akademie der Schönen Künste 1997:96-128

„Wirkliche Zeichen“. In: Wortschatz und Orthographie in Geschichte und Gegenwart. Fs. f. Horst H. Munske zum 65. Geburtstag, hg, von Mechthild Habermann, Peter O. Müller u. Bernd Naumann. Tübingen 2000:199-223

„Zu Platons ‚Parmenides‘ 158c6“. Hermes 105 (1977):125-126

„Deutsch als Fremdsprache – ein Überblick“. Mitteilungen des deutschen Germanistenverbandes 4 (1980):36-43

„Behördensprache – Zeichen der Zeit?“ Muttersprache 92 (1982):1-15

„Der Reiz der Wörter. Zur Wortschatzdidaktik des Deutschen als Fremdsprache“. Punkt Absatz. Zeitschrift für DaF an der italienischen Hochschule 1 (1982):213-236.

„Ein Wort gibt das andere. Auf dem Weg zu einem ‚Wörter-Lesebuch‘ für Deutsch als Fremdsprache“. Linguistik und Didaktik 49/50 (1982):3-17

„Die falsche Beifügung. Ein Beitrag zur Frage der Sprachnorm im heutigen Deutschen“. Koreanische Zeitschrift für Deutschunterricht 2 (1984):349-359

„Paradigmen als Syntagmen. Über das Lernen von Wörtern in Texten“. Fremdsprachen lehren und lernen 16, 1988:9-24

„Fachtexte für Laien. Fachexterne Wissenschaftsvermittlung aus der Sicht der Fachsprachenforschung“. Futura 2/88:26-35

„Arthur Schopenhauer als Meister und Muster in Eduard Engels ‚Deutscher Stilkunst'“. Muttersprache 98, 1988:297-313

„Zur Semantik des politischen Schlagworts (und anderer Wörter)“. Sprache und Literatur in Wissenschaft und Unterricht 65, 1990:11-26

„Zur Textgattung ,Abstract'“. Fachsprache 15, 1993:44-53

„Reziproke Verhältnisse – Kritische Anmerkungen zu einem Beitrag von G. Starke“. Deutsch als Fremdsprache 30, 1993:180-182

„Zur Funktion der Metapher, besonders in Fachtexten“. Fachsprache 15, 1993:94-110

„Geborgter Reichtum – ehrliche Armut: Psychologische Sprache als semiotisches Problem zwischen Mentalismus und Behaviorismus“. Sprache & Kognition 13, 1994:103-112

„Skinner und ,Skinner‘ – ein Theorien-Vergleich“. Sprache & Kognition 13,1994:221-229

„Zur Bedeutung der sogenannten ,Modalpartikeln'“ Sprachwissenschaft 19, 1994:374-404

„Besonders druckfehleranfällig: ,kontrastiv'“. Der Sprachdienst 6/1994:181-184

„Standardanalysen. Methodische Probleme bei der semantischen Fundierung der Grammatik“. Deutsch als Fremdsprache 31, 1994:80-85

„Zum Diskurs von Para- und Pseudowissenschaften“. Aufklärung und Kritik 2, 1995:29-56

„Woran scheitert die Rechtschreibreform?“. Sprachwissenschaft 22, H.1. 1997:45-100

„Getrennt- und Zusammenschreibung. Ein Kommentar zu §§ 34 und 36 der geplanten Neuregelung“. Muttersprache 107 (1997): 257-279

„Die sogenannte ,Rechtschreibreform'“. Germanisten – Tidskrift för svensk germanistik 1/1997

  • ca. 40 Rezensionen in wissenschaftlichen Zeitschriften
  • ca. 30 Zeitungsartikel über die sogenannte Rechtschreibreform

Gabriele Göth: Das individuelle Leseverständnis griechischer Schüler mit Deutsch als Zweitsprache: Eine qualitative Analyse von Ergebnissen aus Cloze- und C-Test-Verfahren. München 1989

Sabit Ayan: Lexikalisch-semantische Lernschwierigkeiten bei der Vermittlung des deutschen Wortschatzes an türkische Lerner. München 1994

Hrissovaladios Psarudakis: der, die, das als Pronomen in einer Theorie der Deixis. Erlangen 1998

Jussara Paranhos-Zitterbart: Korrelate und korrelierte Nebensätze im Deutschen. Erlangen 2001

Michael Schlienz: Wortbildung und Text. Eine Untersuchung textverknüpfender Wortbildungselemente. Erlangen 2002

  • Preis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung 1977 und 1978
  • Deutscher Sprachpreis 2001