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Lehrstuhl für Deutsche Philologie im europäischen Kontext

Im Zentrum von Forschung und Lehre am Lehrstuhl für Deutsche Philologie im europäischen Kontext steht die philologische Auseinandersetzung mit der deutschen Dichtung vornehmlich des Mittelalters, auch unter vergleichendem Einschluss weiterer altgermanischer Dialekte und benachbarter Sprachen.

Leitung

Prof. Dr. Florian Kragl

Raum: Raum B4A4
Bismarckstr. 1
91054 Erlangen

Projektmitarbeiter

Dr. Simone Leidinger

Raum: Raum 1.013
Bismarckstr. 6 (Besucheradresse)
91054 Erlangen

In UnivIS finden Sie alle Lehrveranstaltungen des Lehrstuhls (auch solche vergangener Semester).

  • Lyrik des deutschen Mittelalters: Eine elektronische Edition des Minnesangs

    (Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)

    Laufzeit: 1. März 2017 - 28. Februar 2026
    Mittelgeber: DFG-Einzelförderung / Sachbeihilfe (EIN-SBH)
    URL: http://www.ldm-digital.de

    Ein erheblicher Teil des Minnesangs ist mehrfach überliefert. Die intensive texttheoretische und mediengeschichtliche Diskussion der letzten Jahre hat gezeigt, dass die überlieferung in ihrer Varianz unbedingt ernst zu nehmen ist. Diesen Erkenntnisstand konsequent in die Editionspraxis zu überführen, ist das Ziel des Projekts; das Mittel hierzu ist der Ersatz des gedruckten Buches durch die elektronische Edition. Nur diese ermöglicht es, die Texte in ihren unterschiedlichen überlieferungszuständen so aufzubereiten, dass jedem Benutzer genau die Synopse an die Hand gegeben werden kann, die er gerade benötigt. Zudem kann der Text nicht nur in editorisch bearbeiteter Form dargeboten werden, sondern auch in den Gestalten, die wie das Digitalisat und die Transkription unmittelbar an die Handschriften selbst heranführen. Schließlich ermöglicht es die Wahl des elektronischen Mediums, die Texte frei zugänglich zu machen (Open Access). Das Projekt schließt an ein Pionierprojekt an, in dem das editorische Konzept detailliert ausgearbeitet, die verschiedenen Arbeitsabläufe erprobt und die technische Machbarkeit nachgewiesen worden sind. Sein Korpus umfasst den gesamten Minnesang.

  • Lyrik des hohen Mittelalters. Eine exemplarische elektronische Edition

    (Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)

    Laufzeit: 1. Mai 2013 - 31. Dezember 2015
    Mittelgeber: DFG-Einzelförderung / Sachbeihilfe (EIN-SBH)
    Ein erheblicher Teil der Lyrik des deutschen Mittelalters ist mehrfach überliefert. Die intensive texttheoretische und mediengeschichtliche Diskussion der letzten Jahre hat gezeigt, dass die Überlieferung in ihrer Varianz unbedingt ernst zu nehmen ist. Diesen Erkenntnisstand konsequent in die Editionspraxis zu überführen, ist das Ziel des Projekts; das Mittel hierzu ist der Ersatz des gedruckten Buches durch die elektronische Edition. Nur diese ermöglicht es, die Texte in ihren unterschiedlichen Überlieferungszuständen so aufzubereiten, dass jedem Benutzer genau die Synopse an die Hand gegeben werden kann, die er gerade benötigt. Zudem kann der Text nicht nur in editorisch bearbeiteter Form dargeboten werden, sondern auch in Gestalten, die wie das Digitalisat und die Transkription unmittelbar an die Handschriften selbst heranführen. Schließlich ermöglicht es die Wahl des elektronischen Mediums, die Texte frei zugänglich zu machen (Open Access). Das Projekt versteht sich also als ein Pionierprojekt, das sowohl die editorischen Standards für eine überlieferungsnahe Lyrikedition als auch deren technische Voraussetzungen erproben will. Die Korpora sind so gewählt, dass sie mit Lied, Leich und Sangspruch das gesamte Gattungsspektrum hochmittelalterlicher Lyrik abdecken und unterschiedliche Autorentypen vertreten. Außerdem liegt der Fokus auf Autoren, deren Texte mehrfach und damit variant überliefert und die bislang nicht oder nur unzureichend ediert sind.
  • Kommentierte Bibliographie zu ›Nibelungenlied‹ und Nibelungensage. 1945–2005

    (Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)

    Laufzeit: 1. März 2008 - 31. Oktober 2011
    Mittelgeber: FWF. Der Wissenschaftsfonds

    Ziel des Projekts ist eine kommentierte Bibliographie zur Nibelungenforschung für die Jahre 1945–2005. Erfasst werden sämtliche Abhandlungen (inklusive der ›pseudo-wissenschaftlichen‹ Literatur), die in diesem Zeitraum zu ›Nibelungenlied‹ und weiteren mittelalterlichen Zeugnissen der Nibelungensage publiziert wurden. Die neuzeitliche Rezeptionsgeschichte (z. B. Wagner, Hebbel) wird aus pragmatischen Gründen nicht berücksichtigt. Jeder Forschungsbeitrag wird in einem kurzen Inhaltsreferat vorgestellt und nach behandelten Texten und Themen verschlagwortet. Diverse Indizes sollen den Umgang mit der kommentierten Bibliographie erleichtern. Die Bibliographie wird in Form einer Monographie publiziert, wenn möglich in Verbindung mit einer CD-ROM-Ausgabe. Die Bibliographie soll einen raschen und pragmatischen Überblick zur Nibelungenforschung 1945–2005 vermitteln, die in ihrer Vielfalt und Breite heute für den Einzelnen nicht mehr überschaubar ist. Zudem werden durch die chronologisch gereihten Kurzreferate die forschungsgeschichtlichen Strömungen und Paradigmenwechsel sichtbar. Vor allem aber sollten sich aus der Darstellung der bisherigen Forschungsergebnisse und -trends wesentliche Anregungen für die zukünftige Auseinandersetzung mit den nibelungischen Texten ergeben.

Seit 2015

Bücher

Herausgegebene Bände

Beiträge in Fachzeitschriften

Beiträge in Sammelwerken

Sonstige

Weitere Informationen finden Sie in CRIS.

FAU-interne Gremienmitgliedschaften / Funktionen

  • Fakultätsrat (Mitglied)
    1. Oktober 2017 - 30. September 2021, Philosophische Fakultät und Fachbereich Theologie, Prodekan für Forschung, wissenschaftlichen Nachwuchs und Öffentlichkeitsarbeit 1
  • Prodekan
    1. Oktober 2017 - 30. September 2021, Philosophische Fakultät und Fachbereich Theologie
  • Faculty Management Board (Membership)
    seit 1. September 2013, Philosophische Fakultät und Fachbereich Theologie
  • Departmentleitung (Mitglied)
    seit 1. September 2011, Department Germanistik und Komparatistik

Organisation von Tagungen / Konferenzen

Herausgeberschaften

Gutachtertätigkeiten für Förderorganisationen

Gremiumsmitgliedschaften im Wissenschaftsrat

  • (Work Group)
    2019-03-26 - 2019-11-12

Sonstige FAU-externe Aktivitäten

Sekretariat