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Prof. Dr. Florian Kragl

Persönliche Daten

  • geboren 1979 in Salzburg, aufgewachsen in Freistadt
  • akademische Grade: Mag. phil., Dr. phil.
  • verheiratet, drei Kinder

Universitäre Ausbildung

  • 1999 bis 2003: Diplomstudium Deutsche Philologie und Musikwissenschaft an der Universität Wien
  • 2003 bis 2005: Doktoratsstudium Deutsche Philologie an der Universität Wien
  • 22. April 2010: Habilitation an der Universität Wien, venia docendi: „Ältere deutsche Sprache und Literatur“

Berufstätigkeit

  • 2001 bis 2006: diverse Projektmitarbeiterstellen (Musikwissenschaft und Germanistik, Universität Wien), u. a. an der Edition und Übersetzung der ‚Crône‘ Heinrichs von dem Türlin
  • Februar 2004 bis Juli 2005: DOC-Stipendiat der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
  • März 2006 bis März 2011: Universitätsassistent am Institut für Germanistik der Universität Wien (freigestellt April 2008 bis März 2010)
  • April 2008 bis März 2010: Forschungsstipendiat der Alexander von Humboldt-Stiftung an der LMU München; danach Rückkehr auf die Assistentenstelle in Wien
  • seit April 2011: Professor für Germanische und Deutsche Philologie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Gremientätigkeit (Auswahl)

  • seit Oktober 2013: Sprecher des Departments Germanistik und Komparatistik der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
  • seit Oktober 2017: Prodekan von Philosophischer Fakultät und Fachbereich Theologie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

  • Editionsphilologie
  • Poetik und Ästhetik
  • Erzähltheorie
  • Alteritätsdiskurs
  • Deutsche Literatur des Mittelalters und der Frühen Neuzeit: Artusroman und höfischer Roman, Heldendichtung, Mittelalterliche Lyrik, Alexanderdichtung
  • Mittelalterliche Musik (Melodien der Minnesänger und Sangspruchdichter)

Bücher

Herausgegebene Bände

Beiträge in Fachzeitschriften

Beiträge in Sammelwerken

Sonstige

vollständige Übersicht

  • Lyrik des deutschen Mittelalters: Eine elektronische Edition des Minnesangs
    (Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
    Laufzeit: 01.03.2017 - 28.02.2020
    Mittelgeber: DFG-Einzelförderung / Sachbeihilfe (EIN-SBH)
    URL: http://www.ldm-digital.de
    Ein erheblicher Teil des Minnesangs ist mehrfach überliefert. Die intensive texttheoretische und mediengeschichtliche Diskussion der letzten Jahre hat gezeigt, dass die überlieferung in ihrer Varianz unbedingt ernst zu nehmen ist. Diesen Erkenntnisstand konsequent in die Editionspraxis zu überführen, ist das Ziel des Projekts; das Mittel hierzu ist der Ersatz des gedruckten Buches durch die elektronische Edition. Nur diese ermöglicht es, die Texte in ihren unterschiedlichen überlieferungszuständen so aufzubereiten, dass jedem Benutzer genau die Synopse an die Hand gegeben werden kann, die er gerade benötigt. Zudem kann der Text nicht nur in editorisch bearbeiteter Form dargeboten werden, sondern auch in den Gestalten, die wie das Digitalisat und die Transkription unmittelbar an die Handschriften selbst heranführen. Schließlich ermöglicht es die Wahl des elektronischen Mediums, die Texte frei zugänglich zu machen (Open Access). Das Projekt schließt an ein Pionierprojekt an, in dem das editorische Konzept detailliert ausgearbeitet, die verschiedenen Arbeitsabläufe erprobt und die technische Machbarkeit nachgewiesen worden sind. Sein Korpus umfasst den gesamten Minnesang.
  • Lyrik des hohen Mittelalters. Eine exemplarische elektronische Edition
    (Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
    Laufzeit: 01.05.2013 - 31.12.2015
    Mittelgeber: DFG-Einzelförderung / Sachbeihilfe (EIN-SBH)
    Ein erheblicher Teil der Lyrik des deutschen Mittelalters ist mehrfach überliefert. Die intensive texttheoretische und mediengeschichtliche Diskussion der letzten Jahre hat gezeigt, dass die Überlieferung in ihrer Varianz unbedingt ernst zu nehmen ist. Diesen Erkenntnisstand konsequent in die Editionspraxis zu überführen, ist das Ziel des Projekts; das Mittel hierzu ist der Ersatz des gedruckten Buches durch die elektronische Edition. Nur diese ermöglicht es, die Texte in ihren unterschiedlichen Überlieferungszuständen so aufzubereiten, dass jedem Benutzer genau die Synopse an die Hand gegeben werden kann, die er gerade benötigt. Zudem kann der Text nicht nur in editorisch bearbeiteter Form dargeboten werden, sondern auch in Gestalten, die wie das Digitalisat und die Transkription unmittelbar an die Handschriften selbst heranführen. Schließlich ermöglicht es die Wahl des elektronischen Mediums, die Texte frei zugänglich zu machen (Open Access). Das Projekt versteht sich also als ein Pionierprojekt, das sowohl die editorischen Standards für eine überlieferungsnahe Lyrikedition als auch deren technische Voraussetzungen erproben will. Die Korpora sind so gewählt, dass sie mit Lied, Leich und Sangspruch das gesamte Gattungsspektrum hochmittelalterlicher Lyrik abdecken und unterschiedliche Autorentypen vertreten. Außerdem liegt der Fokus auf Autoren, deren Texte mehrfach und damit variant überliefert und die bislang nicht oder nur unzureichend ediert sind.
  • Kommentierte Bibliographie zu ›Nibelungenlied‹ und Nibelungensage. 1945–2005
    (Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
    Laufzeit: 01.03.2008 - 31.10.2011
    Mittelgeber: FWF. Der Wissenschaftsfonds
    Ziel des Projekts ist eine kommentierte Bibliographie zur Nibelungenforschung für die Jahre 1945–2005. Erfasst werden sämtliche Abhandlungen (inklusive der ›pseudo-wissenschaftlichen‹ Literatur), die in diesem Zeitraum zu ›Nibelungenlied‹ und weiteren mittelalterlichen Zeugnissen der Nibelungensage publiziert wurden. Die neuzeitliche Rezeptionsgeschichte (z. B. Wagner, Hebbel) wird aus pragmatischen Gründen nicht berücksichtigt. Jeder Forschungsbeitrag wird in einem kurzen Inhaltsreferat vorgestellt und nach behandelten Texten und Themen verschlagwortet. Diverse Indizes sollen den Umgang mit der kommentierten Bibliographie erleichtern. Die Bibliographie wird in Form einer Monographie publiziert, wenn möglich in Verbindung mit einer CD-ROM-Ausgabe. Die Bibliographie soll einen raschen und pragmatischen Überblick zur Nibelungenforschung 1945–2005 vermitteln, die in ihrer Vielfalt und Breite heute für den Einzelnen nicht mehr überschaubar ist. Zudem werden durch die chronologisch gereihten Kurzreferate die forschungsgeschichtlichen Strömungen und Paradigmenwechsel sichtbar. Vor allem aber sollten sich aus der Darstellung der bisherigen Forschungsergebnisse und -trends wesentliche Anregungen für die zukünftige Auseinandersetzung mit den nibelungischen Texten ergeben.

Vorlesung (VORL)

Übung (UE)

Oberseminar (OS)

Examensseminar (ES)

Sonstige Lehrveranstaltung (SL)

  • FAU-interne Gremienmitgliedschaft / Funktion "" (01.10.2017 - 30.09.2019), Philosophische Fakultät und Fachbereich Theologie, Prodekan 1
  • FAU-interne Gremienmitgliedschaft / Funktion "" (01.10.2017 - 30.09.2019), Philosophische Fakultät und Fachbereich Theologie
  • FAU-interne Gremienmitgliedschaft / Funktion "" (seit 01.09.2013), Philosophische Fakultät und Fachbereich Theologie
  • FAU-interne Gremienmitgliedschaft / Funktion "" (seit 01.09.2011), Department Germanistik und Komparatistik

  • Gutachtertätigkeit für eine Förderorganisation "" (Ausländische Drittmittelgeber (keine EU-Mittel)) (seit 01.01.2018)
  • Gutachtertätigkeit für eine Förderorganisation "" (Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)) (seit 01.04.2011)
  • Gutachtertätigkeit für eine Förderorganisation "" (Alexander von Humboldt-Stiftung) (seit 01.04.2011)

  • : Forschungsstipendium (Alexander von Humboldt-Stiftung) – 2007
  • : Figdor-Preis für Sprach- und Literaturwissenschaften (Österreichische Akademie der Wissenschaften) – 2007
  • : DOC-Stipendium (Österreichische Akademie der Wissenschaften) – 2004
  • : Würdigungspreis der Bundesministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur [Österreich] – 2003