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PD Dr. Benjamin Specht

Specht, Benjamin

PD Dr. Benjamin Specht


2017 Umhabilitation an die Friedrich-Alexander- Universität Erlangen-Nürnberg
2015 Habilitation im Fach Neuere deutsche Literatur an der Universität Stuttgart
2012/13 Vertretung der Professur für Neuere deutsche Literatur / Medienwissenschaft an der Universität des Saarlandes, Saarbrücken
seit 2012 Mit Manfred Engel, Bernard Dieterle und Monika Ritzer Herausgabe von KulturPoetik. Zeitschrift für kulturgeschichtliche Literaturwissenschaft
2009–2016 Juniorprofessor für Neuere deutsche Literatur, Institut für Literaturwissenschaft der Universität Stuttgart
2009 Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Fachrichtung Germanistik an der Universität des Saarlandes, Saarbrücken
2008 Promotion an der Universität Leipzig
2008/09 Lektorat für internationale Literatur im Suhrkamp Insel Verlag, Frankfurt am Main
2007/08 Research Assistant am Taylor Chair of the German Language and Literature, University of Oxford
2005–2007 Promotionsstudium an der Universität Leipzig im Fach Germanistik, gefördert durch die Studienstiftung des deutschen Volkes
1998–2004 Magisterstudium der Germanistik, Sinologie und Philosophie in Marburg, Shanghai und Leipzig
  • Literaturgeschichte des 18. bis zum frühen 20. Jahrhundert
  • Literatur und Naturwissenschaft
  • Literatur und Wissenschaftsgeschichte
  • Geschichte und Theorie der Metapher
  • Literaturwissenschaft und Kulturgeschichte
  • Literaturwissenschaft und Linguistik
  • Pop-Kultur

Bücher

Herausgegebene Bände

Beiträge in Fachzeitschriften

Beiträge in Sammelbänden

Sonstige

Rezensionen / Buchbesprechungen

Lexikonbeiträge

Konferenzberichte

pdf-Übersicht

  • Wissenschaftliches 'Netzwerk (DFG): „Empirisierung des Transzendentalen“. Epistemologische Voraussetzungen und Erscheinungsformen der ‚ästhetischen Moderne‘ in Wissenschaft, Literatur und Kunst um 1900
    (Drittmittelfinanzierte Gruppenförderung – Gesamtprojekt)
    Laufzeit: 01.05.2014 - 31.12.2017
    Mittelgeber: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
    URL: http://www.empirisierung-des-transzendentalen.de/

    Ab 1850 kommt es zu einer Destabilisierung des Erkenntnismodells des Deutschen Idealismus, die sich zeitgleich auf unterschiedlichen Wissensfeldern bemerkbar macht: Sinnesphysiologie, Kulturanthropologie, Sprachwissenschaft. Überall wird die Beantwortung der Frage nach den ‚Bedingungen der Möglichkeit von Erkenntnis‘ der philosophischen Erkenntnistheorie entzogen und an die Erfahrungswissenschaften delegiert. Wenn der Erkenntnisapparat nun aber selbst als ein empirischer Sachverhalt behandelt wird, nicht mehr als transzendentales Apriori, dann bedeutet dies für die Akteure um 1900, dass zunehmend auch seine Kontingenz in Rechnung zu stellen ist. Kunst und Literatur der Zeit nehmen an diesem Problem regen Anteil, verhandeln es nicht nur auf der Ebene der Information, sondern ebenso in neuartigen künstlerischen Fakturen. Auf diese Weise werden sie zum Reflexionsmedium, aber sie partizipieren auch an der Genese neuer – skeptischer, sprachpragmatischer oder evolutionärer – Erkenntnismodelle um 1900.

    Das Netzwerk untersucht in seinen 30 Teilprojekten diesen Problemzusammenhang. Es bringt 15 Forscherinnen und Forscher aus fünf Disziplinen (Literaturwissenschaft, Philosophie, Kunstgeschichte/Bildwissenschaft, Sprachwissenschaft, Wissenschaftsgeschichte) und sechs Nationen unter der Fragestellung zusammen: Auf welche Weise wird die empirische Untersuchung der menschlichen Erkenntnisbedingungen von 1850 bis 1920 in den Wissenschaften und Künsten reflektiert, wie hängt sie mit der Herausbildung der ‚ästhetischen Moderne‘ zusammen und welchen Beitrag leisten Kunst und Literatur zur Genese neuer Erkenntnismodelle?

    Über die Jahre 2014 bis 2017 finden fünf Workshops an vier verschiedenen Universitäten und Zentren statt. Gefördert wird das Netzwerk von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).

     

Hauptseminar (HS)