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LitG AM (Nbg): Satirisches Erzählen von Lichtenberg bis Böhmermann

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Zeit/Ort n.V.

Inhalt

„Satire darf alles!“ – Mit diesem provokanten und bis heute aktuellen Diktum hat Kurt Tucholsky der Satire als Genre und dem satirischen Erzählen als sozialer Praxis einst uneingeschränkte ästhetische und ethische Lizenzen attestiert. Das Seminar nähert sich vor diesem Hintergrund dem satirischen Erzählen von der Zeit der Aufklärung bis in die Gegenwart in Theorie und medialer Praxis an. Dabei wird nicht nur untersucht, wie satirisches Erzählen zu unterschiedlichen Zeiten und in unterschiedlichen diskursiven Kontexten funktioniert. Zudem soll herausgearbeitet werden, welchen medialen Transformationen es seit dem Ende des 18. Jahrhunderts unterworfen ist und welche Interrelationen zwischen Medium und Erzählweise bestehen. Nicht zuletzt wird basierend auf den im Seminar analysierten textuellen und audiovisuellen Formaten eine reflektierte Positionierung gegenüber dem eingangs erwähnten Tucholsky-Diktum und der von ihm angestoßenen Frage versucht, was Satire ‚darf‘.

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Erwartete Teilnehmerzahl: 25