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Med BM 2: Literarisches Erzählen im Mittelalter. Ein Streifzug durch kulturhistorische, methodologische, erzählspezifische und sprachliche Felder

Dozent/in
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Zeit/Ort n.V.

Das Seminar beginnt bereits in der ersten Vorlesungswoche!

Zielgruppe: BA-Studierende und Lehramt Gymnasium. NICHT geeignet für Studierende von Lehramt Grundschule, Mittelschule oder Realschule (hier stattdessen bitte das BM Med LAnv belegen – im UnivIS unter "Fachwissenschaftlicher und fachdidaktischer Bereich (Nürnberg)".

Lehrformat – derzeit vorgesehen: Synchron mit einigen asynchronen Einheiten. Aus der dreistündigen Seminarzeit werden einige Informationsblöcke als Screencast ausgelagert (asynchron). Übersetzung, Textdiskussion und Diskussion von Forschungsansätzen finden zur

Die Lehrveranstaltung findet synchron zur angegebenen Zeit via Zoom statt. Erwartet wird eine Teilnahme mit Bild (die u.a. auch vom Smartphone aus möglich ist), da der nonverbale Kommunikationskanal für eine gelingende Lehrveranstaltung unverzichtbar ist. Selbstverständlich können Sie einen virtuellen Hintergrund verwenden. Stellen Sie bitte rechtzeitig sicher, dass Sie über eine ausreichende Internetverbindung und über ausreichendes Internetvolumen verfügen.

Inhalt

Das Seminar widmet sich der Literatur 'des' Mittelalters in seiner Breite. Das Lektüreprogramm ist nicht text- oder gattungsspezifisch, sondern auf ein Kennenlernen Vielfalt der mittelalterlichen Literatur hin angelegt: Begonnen bei frühesten Zeugnissen deutschsprachiger Schriftlichkeit im 8./9. Jahrhundert bis hin zu handschriftennahen Drucken des 15. Jahrhunderts werden Literaturzeugnisse aus verschiedenen Erzählkontexten und -traditionen betrachtet, ein Schwerpunkt wird so genannte höfische Erzählen bilden, das die 'Epoche' zu prägen scheint. Die Eigenheiten der unterschiedlichen Texte werden mit Hilfe von Forschungsliteratur diskutiert. Möglichkeiten der Texterschließung sind ebenso Bestandteil der Lehrveranstaltung wie die Auseinandersetzung mit ausgewählten Forschungstexten, um Grundlagen für ein sicheres 'wissenschaftliches Arbeiten' zu schaffen und zur weiteren Arbeit in der germanistischen Mediävistik qualifizieren (Methoden, Termini, Textsorten; Bibliographieren und Zitieren von Primärquellen und Forschungsliteratur, Verfassen eigener wissenschaftlicher Texte). Das Seminar versucht zu einer selbstständigen gedanklichen Auseinandersetzung mit der Forschungsliteratur anzuleiten und die Fähigkeit zur Interpretation mittelhochdeutscher Texte zu schärfen. Abschluss des Seminars bildet die Anfertigung eines wissenschaftlichen Essays. Diskussionsbereitschaft, aktive Mitarbeit, solide Mittelhochdeutschkenntnisse und Freude an der Lektüre werden vorausgesetzt, denn die Erschließung sowohl der Inhalte mittelalterlicher Erzählungen und kulturhistorischer Kontexte als auch die Aneignung der Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens sollen gemeinsam erfolgen. Hinweise zum Seminarmaterial werden in der ersten Sitzung gegeben.

Zusätzliche Informationen

Erwartete Teilnehmerzahl: 35