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VM: Versnovellistik des deutschen Mittelalters und literarische Ironie

Dozent/in

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Zeit/Ort n.V.

  • Di 12:00-14:00, Raum 00.6 PSG ICS

Inhalt

Als "Versnovellen" oder "Mären" bezeichnet die germanistische Mediävistik ein riesiges und heterogenes Korpus von Erzählungen, die gemeinsam haben, dass sie kurz sind und sich weltlichen Themen widmen. Viele verbindet darüber hinaus ein sonderbares Verhältnis zu den für das Mittelalter prägenden literarischen Traditionen, allen voran zur höfischen Literatur. Solchen Texten widmet sich dieser Kurs: Kurzerzählungen, die sich als inszenierte Reflexionen von Konzepten wie höfische Liebe, Minnedienst oder Rittertum lesen lassen und diese mal raffiniert, mal derb ironisieren und dadurch die Möglichkeiten und Grenzen der mittelalterlichen weltlichen Literatur in diskursiver wie poetologischer Hinsicht ausloten.

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