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Prof. Dr. Hanna Eglinger

Department Germanistik und Komparatistik
Professur für Komparatistik (Vergleichende Literaturwissenschaft) mit dem Schwerpunkt nordeuropäische Literaturen/Skandinavistik

Raum: Raum 1.109 Bismarckstr. 8
Bismarckstr. 1
91054 Erlangen

Sprechzeiten

Raum 1.109, Zoom-Sprechstunde am 23. Februar, 2. März, 16. März und 23. März jeweils zwischen 14:00 und 15:00 Uhr. ZOOM- Daten: https://fau.zoom.us/j/7647630962?pwd=QXR5SGs1SkhhTWFnZGEvRGxMSE52QT09 Meeting-ID: 764 763 0962 Kenncode: 769805

06.05.2020 Habilitation an der LMU München mit der Venia Nordische Philologie
Seit April 2017 W2-Professur für Komparatistik (Vergleichende Literaturwissenschaft) mit dem Schwerpunkt nordeuropäische Literaturen / Skandinavistik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Januar 2017-März 2017 Wissenschaftliche Assistentin am Lehrstuhl für neuere Skandinavistik an der LMU München
April-Dezember 2016 Visiting scholar am Rachel Carson Center for Environment and Society der LMU München. Stipendium für exzellenten wissenschaftlichen Nachwuchs von der Bayerischen Gleichstellungsförderung (BGF)
Dezember 2015 Ruf auf die W2-Professur für Komparatistik (Vergleichende Literaturwissenschaft) mit dem Schwerpunkt nordeuropäische Literaturen / Skandinavistik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Antritt der Professur im April 2016 wurde durch Konkurrentenklage verhindert)
April 2013-2016 Wissenschaftliche Assistentin am Lehrstuhl für neuere Skandinavistik an der LMU München.
Mitglied der internationalen Forschergruppe »Arctic Modernities« der UiT Norges Arktiske Universitet in Tromsø/ Norwegen
Okt. 2010-März 2013 Mutterschutz und Elternzeit
2009-2010 Wissenschaftliche Assistentin am Lehrstuhl für neuere Skandinavistik an der LMU München (Studienfachkoordinatorin des BA-Studiengangs Skandinavistik, Erasmus-Koordinatorin, Fachstudienberatung)
2006–2009 Mitglied der interdisziplinären Forschergruppe »Anfänge (in) der Moderne« an der LMU München (DFG-gefördert)
Juli 2006 Promotion im Fach Nordische Philologie
Oktober 2004 Angebot einer Assistentenstelle in Kiel
2003–2006 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Nordische Philologie (Vertretung der Assistentenstelle)
2001–2003 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Projekt »Dialoge zwischen Wortkunst und Bildkunst in der Skandinavischen Moderne (Nordbildtext)« an der LMU München
2001 Abschluss: Magister Artium
1999-2001 Wissenschaftliche Hilfskraft im DFG-Projekt »Dialoge zwischen Wortkunst und Bildkunst in der Skandinavischen Moderne (Nordbildtext)« an der LMU München
1995–2001 Studium der Nordischen Philologie, Neueren Deutschen Literatur und Pädagogik an der LMU München und in Uppsala/Schweden

  • Skandinavische Gegenwartsliteratur
  • Literatur- und Kulturwissenschaft
  • Körpertheorien­
  • Text-Bild-Bezüge
  • Literarische Anfangskonzeptionen
  • Polarliteratur
  • Poetiken des Parasitären
  • Literarische Figurationen des Irrtums

Bücher

Herausgegebene Bände

Beiträge in Fachzeitschriften

Beiträge in Sammelwerken

  • Poetiken des Parasitären

    (Projekt aus Eigenmitteln)

    Laufzeit: seit 1. Januar 2019

    Das Projekt »Poetiken des Parasitären in der skandinavischen Literatur« untersucht epistemologische, poetologische und ökokritische Funktionen parasitärer Interrelationen in skandinavischen Texten und Filmen. Dabei zeichnet sich die Relevanz des Parasitismus in vier Szenarien ab: 1. als Schwellenfigur des Schmarotzers und des (ungebetenen) Gastes, häufig mit Fragen nach sozialen und politischen Dynamiken sowie im Hinblick auf literatursoziologische Phänomene des Mäzenatentums, der Co-Autorschaft und des Ghostwriting; 2. als intertextuelles Phänomen mit Fragen nach parasitären und partizipatorischen Schreibverfahren und den damit verbundenen Relationen zwischen Prätext und Posttext sowie der Interrelation von Text, Paratext und Kontext, aber auch im intermedialen Zusammenhang, d.h. im Hinblick auf mediale Transpositionen wie (literarische und filmische) Remakes; 3. in Form von poetologischen Prozessmodellen parasitärer Irritation, Infiltration, Infektion, der Schwächung oder Auflösung von innen heraus, der kompositorischen und kompostierenden Ab- und Umwandlung; und 4. als dynamische Komplexitätsrelation im Rahmen eines oder mehrerer Ökosysteme.
    Das Projekt legt erstmalig den Fokus auf (öko-)parasitäre ästhetische Verfahren in skandinavischen literarischen und audiovisuellen Fiktionen vom 18. bis ins 21. Jahrhundert. Dabei wird zum einen eine literarhistorische Linie verfolgt, auf der der philosophische, politische, intertextuelle, poetologische und ökokritische Einsatz parasitärer Systeme und Denkfiguren bzw. einer parasitistischen Rhetorik untersucht wird. Zum anderen werden durch die Unterteilung des Projekts in einen vorwiegend poetologischen und einen hauptsächlich posthumanistisch-ökosystematisch ausgerichteten Schwerpunkt wesentliche Veränderungen in der Mobilisierung sowie in der Bewertung parasitistischer Prinzipien aufgezeigt. Ziel des Projekts ist es, die Kreationsstrategien parasitärer Systeme bzw. ihre Transfermöglichkeiten auf epistemologische, soziokulturelle und poetologische Denk- und Strukturmodelle zu untersuchen und auf Ausprägungen der Irritations- und Variationsfähigkeit sowie auf Möglichkeiten der Modifikation und Horizonterweiterung – sowohl hinsichtlich der Beschreibungskategorien ästhetischer Prinzipien als auch einer posthumanistischen Konzeption von Mensch-Umwelt-Interaktionen – abzuklopfen. Ein wesentlicher Angelpunkt, der in der bisherigen Forschung noch nicht verfolgt wurde, ist das Verständnis des Parasitären als ökosystemische Dynamik, die sich als Herausforderung anthropozentrischer Welt- und Umwelt-Entwürfe begreifen lässt, indem sie traditionelle Subjekt-Entwürfe bzw. Szenarien einer Mensch-Natur-Dichotomie hinterfragt, irritiert und/oder zerrüttet.

  • Irrtum in der Literatur

    (Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)

    Laufzeit: seit 27. September 2018
    Mittelgeber: Fritz Thyssen Stiftung
  • Arktisprimitivismus

    (Projekt aus Eigenmitteln)

    Laufzeit: 1. April 2017 - 30. Mai 2020

Seminar (SEM)

  • AM Narrative: Odysseus’ Geschwister. Rückkehrszenarien in der skandinavischen Literatur

    Die Blockveranstaltung findet in Präsenzform statt, wenn es die Situation ermöglicht, sonst Online.

    Zeit und Ort: ganztägige Blockveranstaltungen Mo, Di, 19.7.2021-20.7.2021 in Erlangen, Raum PSG A 301 und Do, Fr, 22.7.2021-23.7.2021 an der LMU München.

    Das Seminar wird in Zusammenarbeit der Professuren für Skandinavistik der FAU Erlangen und der LMU München, Prof. Dr. Joachim Schiedermair, veranstaltet. Es findet als Blockveranstaltung in zwei Teilen statt, wovon je einer in Erlangen und München abgehalten wird, wenn es die Pandemiesituation zulässt. Zuschüsse zu Reise- und Übernachtungskosten stellen die jeweiligen Institute zur Verfügung.

    Teilnahmevoraussetzungen sind gute Kenntnisse in einer skandinavischen Sprache.

    Erwartete Teilnehmerzahl: 25

    ECTS-Studium

    ECTS-Credits: 5

    • Blockveranstaltung Mo, Di 19.07.2021-20.07.2021 9:15-16:45, Raum PSG A 301 (außer vac) .ics
    • Blockveranstaltung Do, Fr 22.07.2021-23.07.2021 Zeit n.V., (außer vac) .ics

Übung (UE)

  • Übung: Abschlussmodul

    Blockveranstaltung nach Absprache

    Bitte beachten Sie, dass es im SoSe zunächst nicht möglich sein wird, eine Präsenzlehre durchzuführen. Die Zeitslots werden jedoch für die Online-Präsenz aufrechterhalten.

    1 SWS

    Erwartete Teilnehmerzahl: 15

    ECTS-Studium

    ECTS-Credits: 1

    • Zeit/Ort n.V.

FAU-interne Gremienmitgliedschaften / Funktionen

Organisation von Tagungen / Konferenzen

Herausgeberschaften

Gutachtertätigkeiten für wissenschaftliche Zeitschriften

Sonstige FAU-externe Gutachtertätigkeiten

Vorträge

Sonstige FAU-externe Aktivitäten