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M/SM: Hans Sachs und Hans-Sachs-Rezeption

Dozent/in

Details

Zeit/Ort n.V.

  • Mo 16:15-17:45, Raum 00.6 PSG ICS

Voraussetzung für die Teilnahme ist die Bereitschaft, sich in kultur- und denkgeschichtliche Kontexte der Hans-Sachs-Zeit und der wichtigeren Rezeptionsepochen einzuarbeiten.

Inhalt

Zu seiner eigenen Zeit war Hans Sachs der produktivste aller deutschen Schriftsteller, der sich in sämtlichen Genres der volkssprachlichen Literatur – außer dem Prosaroman – betätigte und eine breite Leserschaft erreichte. Erst mit den sich wandelnden ästhetischen Normen im 17. Jahrhundert geriet seine Art des Dichtens in ein ‚schiefes Licht‘, wurde scharf kritisiert und verspottet, wohingegen sich seit dem späten 18. Jahrhundert eine bemerkenswerte Neuentdeckung vollzog. Im Seminar soll zum einen exemplarisch der Breite seines literarischen Schaffens nachgegangen werden, das heute weitgehend ‚aus dem Kanon gefallen‘ ist. Zum anderen soll die Aufmerksamkeit auch auf literarische Rezeptionen sowie die Editions-, Forschungs- und Wahrnehmungsgeschichte des Handwerkerdichters bis ins 20. gelenkt werden, die häufig im Zeichen politischer Instrumentalisierung steht.

Zusätzliche Informationen

Erwartete Teilnehmerzahl: 15