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Prof. Dr. Theodor Verweyen

Geboren 1937 in Ahaus/Westfalen; Abitur nach neunjährigem Besuch des altsprachlichen Gymnasiums (Reifezeugnis 8.3.1958); Studium der Deutschen Philologie, Philosophie, Geographie und Geschichte in Münster und Bonn. Nach 1. Staatsexamen (1964, Mit Auszeichnung), Promotion (4.11.1967, Summa cum laude) und 2. Staatsexamen (Dezember 1968, Mit Auszeichnung) wissenschaftliche Assistenz am Fachbereich Literaturwissenschaft, Lehrstuhl Wolfgang Preisendanz, und Habilitation für „Mittlere und Neuere deutsche Literatur“ (24.5.1974) an der Reformuniversität Konstanz; SS 1977 Vertretung des Lehrstuhls für Vergleichende Literaturwissenschaft und Neuere deutsche Literatur an der Universität Heidelberg, Lehrstuhl Eberhard Lämmert; Winter 1977 apl. Professor und 1979 Professor (C3) in Konstanz; Oktober 1980 Ruf auf den Lehrstuhl für Neuere deutsche Literaturwissenschaft am Institut für Germanistik der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Geschäftsführender Vorstand des Instituts 1982, 1988/89, 1995/96, 1997, 2001/02; Mitglied des Fachbereichsrates der Philosophischen Fakultät II 1984-1986 und 1987-1988; Mitglied des Kuratoriums „Standard-Ausgabe Shaftesbury“ an der FAU Erlangen-Nürnberg ab 1985; Mitglied des Wissenschaftlichen Arbeitskreises „Geschichte der Philosophischen Fakultät der FAU Erlangen-Nürnberg während des Nationalsozialismus und danach“ ab Januar 1997; seit 1. April 2003 entpflichtet. – Teilnahme an einer Reihe interdisziplinärer Symposien, so am Symposion der Deutschen Forschungsgemeinschaft „Zur Terminologie der Literaturwissenschaft“ in Würzburg (beauftragt mit der Sektionsleitung „Zur Problematik literaturwissenschaftlicher Gattungsbegriffe“) und am Internationalen Kongreß „Der Frieden. Rekonstruktion einer europäischen Vision“ in Osnabrück (beauftragt mit der Leitung der Arbeitsgruppe „Mythos-Anthropologie-Frieden“ in der Sektion „Kultur“). Forschungs- und Lehrschwerpunkte bilden historisch die deutsche Literatur der Frühen Neuzeit im Kontext der europäischen Literatur (von Luther bis Lessing, Petrarca bis Voltaire), der Weimarer Klassik sowie der Zeit nach 1945 (Benn, Brecht, H. Mann, Grass, Rühmkorf, R. Schneider) und systematisch insbesondere literaturtheoretische Aspekte der historischen Rhetorik, Poetik und Ästhetik, wie zahlreiche wissenschaftliche Aufsätze und Buchpublikationen belegen. Seit den frühen 90-er Jahren sind in Forschung und Lehre sowie publizistisch die Schwerpunkte ‚Politische Literaturgeschichtsschreibung‘ und ‚Wissenschaftsgeschichte der Germanistik‘ – mit allein 11 Veröffentlichungen und Redebeiträgen zum Thema ‚Bücherverbrennung‘ – hinzugekommen.

  • Literatur der Frühen Neuzeit, der Goethezeit, nach 1945
  • Historische Rhetorik, Poetik, Ästhetik
  • Gattungstheorie
  • Intertextualität
  • Editionsprobleme
  • Historisch-kritische Editionen; Leseausgaben
  • Geschichte und Theorie der literarischen Zweckformen
  • Funktions- und Rezeptionsgeschichte der Literatur
  • Wissenschaftsgeschichte der Germanistik

Ernst Rohmer, Werner Wilhelm Schnabel, Gunther Witting (Hrsg.): Texte, Bilder, Kontexte. Interdisziplinäre Beiträge zu Literatur, Kunst und Ästhetik der Neuzeit, Heidelberg 2000 (= Beihefte zum EUPHORION: Heft 36): zugeeignet zum 60. Geburtstag (mit Beiträgen von W. Adam, I.M. Battafarano, H. Fricke, G. Gabriel, K. Garber, Th. Grethlein, T. Heydenreich, J. Krämer, D. Lamping, F. Nies, H.F. Plett, E. Rohmer, W.W. Schnabel, B.F. Scholz, W. Strube, G. Witting, Th. Wörtche, R. Zymner).

Erlanger Barockkolloquium zum 70. Geburtstag, veranstaltet durch den Lehrstuhl für Neuere deutsche Literaturwissenschaft der Friedrich-Alexander-Universität am 15. Dezember 2007 (mit Beiträgen von Ernst Rohmer und Werner Wilhelm Schnabel unter der Diskussionsleitung von Gunther Witting und mit Beiträgen von Dirk Niefanger und Jörg Krämer unter der Diskussionsleitung von Stefanie Arend).

„Barock regional. Literatur des 17. Jahrhunderts in ihren räumlichen Kontexten“: Symposion in Nürnberg (Germanisches Nationalmuseum) am 8.12.2012 unter der Leitung von Prof. Dr. Dirk Niefanger und Prof. Dr. Werner Wilhelm Schnabel / Erlangen: ein Geburtstagssymposion.