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UE: Handschriftenkunde

Dozent/in

Details

Zeit/Ort n.V.:

  • Mi 16:00-18:00, Raum Zoom-Meeting

Inhalt

Fast ausnahmslos ist die Literatur des Mittelalters in Manuskripten, d. h. von Hand geschriebenen Büchern, überliefert, von denen keine zwei einen gleichlautenden Text bieten, auch wenn sie denselben 'Text' enthalten. Feste, unveränderliche, autorisierte Textgestalt ist vor dem Buchdruck nicht völlig undenkbar, aber technisch nicht umsetzbar gewesen. Die gedruckten modernen Editionen der überlieferten Werke weichen immer -- in unterschiedlichem Grad -- von den tatsächlich überlieferten schwankenden Wortlauten ab. Jede Beschäftigung mit mittelalterlicher Literatur muß daher die konkrete Überlieferung, die konkrete Textgestalt mit in Betracht ziehen. Um dies tun zu können, sind aber grundlegende Kenntnisse nötig, und primär diese grundlegenden Kenntnisse der Schriftgeschichte (Paläographie) und Layout- und Buchgeschichte (Kodikologie) sollen in der Übung vermittelt und eingeübt werden.

Empfohlene Literatur

Karin Schneider: Paläographie und Handschriftenkunde für Germanisten. Eine Einführung. 3. Aufl. Berlin 2014 (€ 29.95). (Über [VPN] https://www.rrze.fau.de/internet-e-mail/internet-zugang/vpn/ als [eBook] https://doi.org/10.1515/9783110338676 zugänglich.) Das Übungsmaterial wird digital zur Verfügung gestellt.

Zusätzliche Informationen

Erwartete Teilnehmerzahl: 15