Die Komparatistik (Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft / Comparative Literature) untersucht literarische Texte und andere mediale Artefakte verschiedener Sprach- und Kulturräume. Seit den akademischen Anfängen des Fachs um 1800 steht der Entwurf einer Literaturgeschichte jenseits sprachlicher, kultureller, politischer und geographischer Grenzen im Vordergrund. Dabei erweitert die Komparatistik die Analyse literarischer Werke seit jeher durch den Einbezug von und den Vergleich mit anderen Künsten und Medien. Entsprechend ist das Fach offen für Theorien und Konzepte aus anderen Disziplinen und trägt selbst zur Theoriebildung in den Literatur- und Kulturwissenschaften bei.
Die Erlanger Komparatistik setzt Schwerpunkte in den westeuropäischen, osteuropäischen und nordeuropäischen Literaturen sowie in der Medialität und Materialität von Literatur. Die historische Breite von Forschung und Lehre reicht von der Antike über das Mittelalter bis zur Gegenwart.
Das Department vertritt und lebt die Auffassung, dass eine moderne Literatur- und Sprachwissenschaft ohne komparatistische Herangehensweise nicht möglich ist. Gleichwohl gibt es einige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Departments, für deren Arbeitsweise der komparatistische Zugriff programmatisch ist. Sie sind in der Liste beteiligter Personen aufgeführt, die sich als Schnittmenge der verschiedenen Teilfächer und Fächer des Departments präsentiert.
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Prof. Dr. Annette Gilbert
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Veranstaltungshinweise
- 1.9.-6.10.: Wissenschaftliche Schreibwerkstatt zum SoSe 2026 in B301Endlich Semesterferien, aber wieder drei Hausarbeiten zu schreiben? In mehreren Sitzungen widmen wir uns praxisnah den Fragen und Problemen, die beim Schreiben entstehen:
- ab 14.9.: Anmeldung zu den Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2026/2027Die Anmeldung für alle germanistischen Lehrveranstaltungen über StudOn im Wintersemester 2026/2027 startet am 14.9.2026, 00:00 Uhr.
- 25.7.: SommerkonzertDas Ensemble der Taktkulturen beendet das Sommersemester mit einem Abschlusskonzert.
- 29.6.: Sommerfest der FSImit Rudolf von Raumer-Preisverleihung und erstmals Preisvergabe für studentisches Engagement
- 4.5.: Gastvortrag von PD Dr. Katja MellmannMarginalisierung weiblicher Autorschaft – Gabriele Reuters Aus guter Familie