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LitG AM: Autorschaftskonzepte in der Frühen Neuzeit

Dozent/in

Details

Zeit/Ort n.V.:

digital

  • Mi 10:00-12:00, Raum Zoom-Meeting

Prerequisites / Organizational information

Der Kurs wird sich aus synchronen und asynchronen Unterrichtseinheiten zusammensetzen, die – abhängig vom weiteren Infektionsgeschehen – voraussichtlich in digitalem Umfeld stattfinden werden. Die Bereitschaft, Referate beizutragen, wird ebenso vorausgesetzte, wie die gründliche Lektüre der vorzubereitenden Texte und die aktive Teilnahme an den Seminardiskussionen.

Inhalt

In der frühen Neuzeit etablierten sich zwischen 1500 und 1700 unterschiedliche Typen von Autorschaft, die mit verschiedenen Selbstinszenierungen, unterschiedlichen Gattungen, jeweils anderen Lesern und differenzierten Möglichkeiten der Veröffentlichung verbunden werden können. Die in dieser Zeit entwickelten Autorschaftskonzepte unterscheiden sich sehr von denjenigen, die um 1800 geprägt wurden und bis heute unsere Vorstellung von Schöpfer:innen literarischer Werke bestimmen. Indem wir uns die verschiedenen frühneuzeitlichen Ideen von den Möglichkeiten und Aufgaben einer Autor:in erarbeiten, werden wir zugleich einen Überblick über die ‚fremde‘ Literatur der frühen Neuzeit gewinnen.
In sechs umfassenden Unterrichtseinheiten zu Martin Opitz, Erasmus von Rotterdam, Thomas Murner, Johann Valentin Andreae, Johann Jakob Christoph von Grimmelshausen und Catharina Regina von Greiffenberg erhalten die Teilnehmer:innen einen Überblick über literaturtheoretische, literatursoziologische, literaturgeschichtliche und interpretatorische Aspekte der frühen Neuzeit.

Empfohlene Literatur

Im Vorfeld des Kurses sind folgende Bücher anzuschaffen: Martin Opitz: Buch von der Deutschen Poeterey (1624) (Studienausgabe), hrsg. von Herbert Jaumann, Stuttgart: Reclam 2002. (ca. 7 €) Erasmus von Rotterdam: Das Lob der Torheit, hrsg. von Anton Gail, Stuttgart: Reclam 1986. (etwa 4,50€)

Zusätzliche Informationen

Erwartete Teilnehmerzahl: 25