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VM (Nbg): Protagonisten der Sattelzeit

Dozent/in
Details
Zeit/Ort n.V.
  • Do 12:00-13:30, Raum EWF .ics

"Die Abgabefrist für die Seminararbeit ist in diesem Seminar verkürzt und endet am 23.09.2021."

Inhalt

Kosellecks These, die sich mit seiner Metapher von der Sattelzeit verbindet, ist in nuce, „daß sich seit der Mitte des achtzehnten Jahrhunderts ein tiefgreifender Bedeutungswandel klassischer Topoi vollzogen, daß alte Worte neue Sinngehalte gewonnen haben, die mit Annäherung an unsere Gegenwart keiner Übersetzungsarbeit mehr bedürftig sind“ (Koselleck 1979). Die Begriffe, die neue Bedeutungen erlangen bzw. um deren Bedeutung etwa auf den Gebieten der Philosophie, der bildenden Kunst und der Literatur gerungen wird, sind z.B. ‚Geist‘, ‚Wille‘, ‚Werden‘, ‚Wesen‘, ‚Erscheinung‘, ‚Schönheit‘. Mit diesem Bedeutungswandel einher geht ein tiefgreifender gesellschaftlicher Wandel „im Verhältnis zu Natur und Geschichte, zur Welt und zur Zeit, kurz, der Beginn der Neuzeit“ (ebd.). Im Seminar wird dieser Aufbruch in die Moderne aus primär ästhetischer Perspektive untersucht. Kant, Hegel, Schelling, Fichte und in Auseinandersetzung mit diesen Schiller, Goethe, Moritz, Kleist sind einige der Protagonisten, deren Wegen in die Moderne wir folgen.

Zusätzliche Informationen

Erwartete Teilnehmerzahl: 15