Navigation

VM: HS (Nbg) Thomas Manns Buddenbrooks – ein Roman und seine Rezeption im Film

Dozent/in

Details

Zeit/Ort n.V.:

Blockseminar

  • Einzeltermin am 11.01.2020 8:30-18:00, Raum 2.014
  • Einzeltermin am 12.01.2020 9:00-16:00, Raum 2.014
  • Einzeltermin am 10.01.2020 11:30-18:00, Raum 2.014
  • Einzeltermin am 10.01.2020 8:00-9:30, Raum 2.014
  • Einzeltermin am 10.01.2020 9:45-11:15, Raum 2.014

Inhalt

Mit Buddenbrooks – Verfall einer Familie feiert Thomas Mann 1901 sein Debüt als Romancier. 1929 erhält er schließlich für diesen Familien- und Gesellschaftsroman den Literaturnobelpreis – und noch heute gehört der Text zu den erfolgreichsten und wirkmächtigsten Thomas Manns.
Das Seminar wird sich zunächst ausführlich mit dem Romantext selbst auseinandersetzen. So sollen vor allem sein ideengeschichtlicher Entstehungszusammenhang (Décadence) und seine zentralen Themen und Motive (wie etwa: Sublimierung/Verfall/Krankheit/Tod, Familien- und Bruderkonflikte usw.) sowie insbesondere auch der Einfluss von Philosophie und Musik (Schopenhauer, Nietzsche, Wagner) ausführlich herausgearbeitet und diskutiert werden. Ferner gilt es, die Erzähltechnik und Figurengestaltung beim frühen Thomas Mann detailliert zu betrachten (Leitmotive, Ironie).

Der zweite Teil des Seminars richtet sich dann auf die Rezeption der Buddenbrooks im Film. Hierzu werden die Verfilmungen von Alfred Weidenmann (1959), Franz Peter Wirth (1979) sowie Heinrich Breloer (2008) mit komparatistischem Fokus exemplarisch analysiert.

Empfohlene Literatur

Blödorn, Andreas (Hg.): Thomas-Mann-Handbuch. Leben – Werk – Wirkung. Stuttgart: Metzler 2015. S. 13-24. Kurzke, Hermann: Thomas Mann. Epoche – Werk – Wirkung. München: Beck 1997. Mattern, Nicole/Neuhaus, Stefan (Hg.): Buddenbrooks-Handbuch. Stuttgart: Metzler 2018. Wenzel, Georg: Buddenbrooks. In: Volkmar Hansen (Hg.): Thomas Mann. Romane und Erzählungen. Stuttgart: Reclam 1993. S. 11-46. Wysling, Hans: Buddenbrooks. In: Helmut Koopmann (Hg.): Thomas-Mann-Handbuch. Frankfurt/Main: Fischer 2005. S. 363-384.

Zusätzliche Informationen

Erwartete Teilnehmerzahl: 25