Navigation

Professur für Germanische und Deutsche Philologie

Im Zentrum von Forschung und Lehre an der Professur für Germanische und Deutsche Philologie steht die philologische Auseinandersetzung mit der deutschen Literatur des hohen und früheren Mittelalters, z. T. auch unter Einschluss weiterer altgermanischer Dialekte.

Inhaber

Wiss. Mitarbeiter

Sekretariat

In UnivIS finden Sie alle Lehrveranstaltungen der Professur (auch solche vergangener Semester).

  • Lyrik des deutschen Mittelalters: Eine elektronische Edition des Minnesangs
    (Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
    Laufzeit: 01.03.2017 - 28.02.2020
    Mittelgeber: DFG-Einzelförderung / Sachbeihilfe (EIN-SBH)
    URL: http://www.ldm-digital.de
    Ein erheblicher Teil des Minnesangs ist mehrfach überliefert. Die intensive texttheoretische und mediengeschichtliche Diskussion der letzten Jahre hat gezeigt, dass die überlieferung in ihrer Varianz unbedingt ernst zu nehmen ist. Diesen Erkenntnisstand konsequent in die Editionspraxis zu überführen, ist das Ziel des Projekts; das Mittel hierzu ist der Ersatz des gedruckten Buches durch die elektronische Edition. Nur diese ermöglicht es, die Texte in ihren unterschiedlichen überlieferungszuständen so aufzubereiten, dass jedem Benutzer genau die Synopse an die Hand gegeben werden kann, die er gerade benötigt. Zudem kann der Text nicht nur in editorisch bearbeiteter Form dargeboten werden, sondern auch in den Gestalten, die wie das Digitalisat und die Transkription unmittelbar an die Handschriften selbst heranführen. Schließlich ermöglicht es die Wahl des elektronischen Mediums, die Texte frei zugänglich zu machen (Open Access). Das Projekt schließt an ein Pionierprojekt an, in dem das editorische Konzept detailliert ausgearbeitet, die verschiedenen Arbeitsabläufe erprobt und die technische Machbarkeit nachgewiesen worden sind. Sein Korpus umfasst den gesamten Minnesang.
  • Lyrik des hohen Mittelalters. Eine exemplarische elektronische Edition
    (Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
    Laufzeit: 01.05.2013 - 31.12.2015
    Mittelgeber: DFG-Einzelförderung / Sachbeihilfe (EIN-SBH)
    Ein erheblicher Teil der Lyrik des deutschen Mittelalters ist mehrfach überliefert. Die intensive texttheoretische und mediengeschichtliche Diskussion der letzten Jahre hat gezeigt, dass die Überlieferung in ihrer Varianz unbedingt ernst zu nehmen ist. Diesen Erkenntnisstand konsequent in die Editionspraxis zu überführen, ist das Ziel des Projekts; das Mittel hierzu ist der Ersatz des gedruckten Buches durch die elektronische Edition. Nur diese ermöglicht es, die Texte in ihren unterschiedlichen Überlieferungszuständen so aufzubereiten, dass jedem Benutzer genau die Synopse an die Hand gegeben werden kann, die er gerade benötigt. Zudem kann der Text nicht nur in editorisch bearbeiteter Form dargeboten werden, sondern auch in Gestalten, die wie das Digitalisat und die Transkription unmittelbar an die Handschriften selbst heranführen. Schließlich ermöglicht es die Wahl des elektronischen Mediums, die Texte frei zugänglich zu machen (Open Access). Das Projekt versteht sich also als ein Pionierprojekt, das sowohl die editorischen Standards für eine überlieferungsnahe Lyrikedition als auch deren technische Voraussetzungen erproben will. Die Korpora sind so gewählt, dass sie mit Lied, Leich und Sangspruch das gesamte Gattungsspektrum hochmittelalterlicher Lyrik abdecken und unterschiedliche Autorentypen vertreten. Außerdem liegt der Fokus auf Autoren, deren Texte mehrfach und damit variant überliefert und die bislang nicht oder nur unzureichend ediert sind.
  • Kommentierte Bibliographie zu ›Nibelungenlied‹ und Nibelungensage. 1945–2005
    (Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
    Laufzeit: 01.03.2008 - 31.10.2011
    Mittelgeber: FWF. Der Wissenschaftsfonds
    Ziel des Projekts ist eine kommentierte Bibliographie zur Nibelungenforschung für die Jahre 1945–2005. Erfasst werden sämtliche Abhandlungen (inklusive der ›pseudo-wissenschaftlichen‹ Literatur), die in diesem Zeitraum zu ›Nibelungenlied‹ und weiteren mittelalterlichen Zeugnissen der Nibelungensage publiziert wurden. Die neuzeitliche Rezeptionsgeschichte (z. B. Wagner, Hebbel) wird aus pragmatischen Gründen nicht berücksichtigt. Jeder Forschungsbeitrag wird in einem kurzen Inhaltsreferat vorgestellt und nach behandelten Texten und Themen verschlagwortet. Diverse Indizes sollen den Umgang mit der kommentierten Bibliographie erleichtern. Die Bibliographie wird in Form einer Monographie publiziert, wenn möglich in Verbindung mit einer CD-ROM-Ausgabe. Die Bibliographie soll einen raschen und pragmatischen Überblick zur Nibelungenforschung 1945–2005 vermitteln, die in ihrer Vielfalt und Breite heute für den Einzelnen nicht mehr überschaubar ist. Zudem werden durch die chronologisch gereihten Kurzreferate die forschungsgeschichtlichen Strömungen und Paradigmenwechsel sichtbar. Vor allem aber sollten sich aus der Darstellung der bisherigen Forschungsergebnisse und -trends wesentliche Anregungen für die zukünftige Auseinandersetzung mit den nibelungischen Texten ergeben.

Seit 2015

Bücher

Herausgegebene Bände

Beiträge in Fachzeitschriften

Beiträge in Sammelwerken

Sonstige

Weitere Informationen finden Sie in CRIS.

FAU-interne Gremienmitgliedschaften / Funktionen

  • "" (01.10.2017 - 30.09.2019), Philosophische Fakultät und Fachbereich Theologie, Prodekan 1
  • "" (01.10.2017 - 30.09.2019), Philosophische Fakultät und Fachbereich Theologie
  • "" (seit 01.09.2013), Philosophische Fakultät und Fachbereich Theologie
  • "" (seit 01.09.2011), Department Germanistik und Komparatistik

Organisation von Tagungen / Konferenzen

Herausgeberschaften

Gutachtertätigkeiten für Förderorganisationen

  • "" (Ausländische Drittmittelgeber (keine EU-Mittel)) (seit 01.01.2018)
  • "" (Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)) (seit 01.04.2011)
  • "" (Alexander von Humboldt-Stiftung) (seit 01.04.2011)

Sonstige FAU-externe Aktivitäten

Kontakt

Professur für Germanische und Deutsche Philologie

  • Adresse:
    Bismarckstr. 1
    91054 Erlangen

Inhaber / Sekretariat:

  • Prof. Dr. Florian Kragl
  • Altyn Trummer