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1.-2.10.2020: Von der Täuschung zur Wahrheit

Doktorandenworkshop im Kontext des DFG-Projektes „Literarischer Zweifel. Skeptizismus und das Dilemma der Wahrheitsfindung in der mittelhochdeutschen Epik“, 1./2.10.2020, Erlangen

Im Rahmen des DFG-Projektes „Literarischer Zweifel. Skeptizismus und das Dilemma der Wahrheitsfindung in der mittelhochdeutschen Epik (12. bis 14. Jahrhundert)“ veranstaltet der Lehrstuhl für Ältere deutsche Literatur gemeinsam mit dem IZEMIR folgenden Workshop:

Interdisziplinärer Doktorandenworkshop „Von der Täuschung zur Wahrheit“, 1. und 2. Oktober 2020.

Der Workshop richtet sich vornehmlich an interdisziplinär interessierte Mitarbeiter*innen und Doktorandinnen und Doktoranden der FAU. Die Veranstaltung findet digital via Zoom statt, das Programm finden Sie hier.

Bitte melden Sie sich bei Interesse bei Herrn Johann Roch an (johann.r.roch@fau.de), damit wir Ihnen den Link für die Zoom-Sitzung zusenden können.

Des Weiteren möchten wir Sie schon heute auf folgenden (digitalen) Abendvortrag hinweisen, der im Rahmen dieser Veranstaltung stattfindet:

Es spricht Prof. Dr. Rosario La Sala (Universität Erlangen) zum Thema:

Selbstwissen und das Cogito-Argument. Einige Überlegungen aus antiker und mittelalterlicher Perspektive

Datum und Uhrzeit: 1. Oktober 2020, 18:15 Uhr. Zum ZOOM-Meeting (Abendvortrag!) gelangen Sie hier:

Thema: Abendvortrag La Sala
Uhrzeit: 1. Okt. 2020 06:00 PM Paris
Meeting-ID: 966 7531 6478
Passwort: 760866

 

Der an das DFG-Projekt „Literarischer Zweifel. Skeptizismus und das Dilemma der Wahrheitsfindung in der mittelhochdeutschen Epik (12. bis 14. Jahrhundert)“ angegliederte Workshop soll die Gelegenheit bieten, inner- und interdisziplinäre Anknüpfungspunkte der Thematik im konstruktiven Gespräch auszuloten und eine größere Perspektive in Bezug auf verwandte Forschungsbereiche einzunehmen.

Im Mittelpunkt des Workshops sollen daher die Konzepte der Täuschung und der Wahrheitsfindung stehen, in bewusst offen gehaltener Definition und ihrem Verhältnis zueinander sowie in ihrem erkenntnistheoretischen, poetischen und geschichtlichen Umfeld. Es liegt nahe, dass diese Konzepte in größere Diskurskomplexe eingebunden sind, die sowohl über einzelne Fächer hinausreichen als auch vor vermeintlichen Epochengrenzen keinen Halt machen. Besonders vielversprechend in diesem Zusammenhang scheint beispielsweise der Traum, der sich vor allem als Schnittstelle zwischen der philosophischen skeptischen Debatte und seinem literarischen Potential präsentiert. Sicherlich ergeben sich durch den Dialog noch einige weitere interessante Motive, Aspekte oder Berührungsstellen, die sich im nicht immer eindeutigen Verhältnis von Täuschung und Wahrheit aufspüren lassen.
Der Workshop verortet sich ausdrücklich nicht nur in der Älteren deutschen Literatur, wenngleich hier aufgrund des DFG-Projekts ein Schwerpunkt liegen wird. Er soll vor allem Promovierenden die Gelegenheit bietet, Thesen und Ideen aus laufenden Dissertationsprojekten im größeren Rahmen zu diskutieren, und Anregungen aus verwandten Disziplinen aufzunehmen.
(Johann Roch)

Link: https://www.literarischer-zweifel.phil.fau.de/startseite/termine/von-der-taeuschung-zur-wahrheit/