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Germanistiklehre und -seminare in Zeiten von Corona

Liebe Studierende der Germanistik,

wie Sie sicherlich gehört haben, bringt die Corona-Krise auch in den Hochschulsektor einige Unruhe. Nicht zuletzt die akademische Lehre ist unmittelbar davon betroffen, zumal es aktuell nicht danach aussieht, als ob der Semesterstart nach den Osterferien wie gewöhnlich (nämlich mit Präsenzlehre) verlaufen kann. Dennoch stehen die Zeichen für ein pünktlich startendes Sommersemester günstig: Die FAU und auch das Department Germanistik und Komparatistik arbeiten intensiv an Angeboten für „Distanzlehre“, und wir sind zuversichtlich und rechnen fest damit, dass wir zum 20.4. mit dem im Univis publizierten Lehrangebot starten können. Es kann sein, dass es noch zu kleineren Verschiebungen im Lehrangebot kommt, aber das werden Einzelfälle sein, die natürlich mit den betroffenen (also: angemeldeten) Studierenden abzusprechen sind.

Das Wichtigste für Sie ist: Wir unternehmen alles, damit Sie das Sommersemester zwar unter sicherlich ungewöhnlichen didaktischen Umständen, aber doch regulär durchlaufen können. Sie werden die Gelegenheit haben, jene Kurse zu besuchen und jene Credits zu sammeln, die sie möchten und die sie brauchen.

Wie wird das funktionieren? Ganz genau kann ich das Stand heute nicht sagen, denn für mich und meine KollegInnen ist Online-Lehre vielfach etwas ganz Neues. Sehr wahrscheinlich werden einige Lehrinhalte vom Präsenzunterricht ausgelagert in angeleitetes Selbststudium auf Basis von zur Verfügung gestellten Materialien; mit zoom.us wird es eine (ich habe es schon probiert) komfortable und auch, wie die Informatiker gerne sagen, ‚mächtige‘ Lösung für Videokonferenzen geben, sodass der virtuelle Classroom gleichsam Realität wird (die Uni ist gerade dabei, dieses Produkt flächendeckend zu erwerben). Zumindest für kleine bis mittelgroße seminarartige Kurse, aber auch für Sprechstunden und dergleichen stellt Zoom m. E. eine ausgezeichnete Lösung bereit.