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27. Januar 2020: Buchvorstellung: Inklusion in der Kinder- und Jugendliteratur

Wann?

27.01.2020 – 18 Uhr

Wo?

Access-Loft Erlangen

Kinderbücher, in denen Kinder mit einer Behinderung vorkommen, gibt es nicht viele. Und nicht alle sind gelungen. Im Wintersemester fanden am Department für Germanistik und Komparatistik unter der Leitung von Karina Brehm und Maren Conrad zwei Seminare zum Thema „Inklusion in der Kinder- und Jugendliteratur“ statt. Flankiert wurden die Seminare durch zahlreiche Veranstaltungen, Ausstellungen und Filmsichtungen in Kooperation mit Partnern vor Ort.

Die Studierenden beider Seminare analysierten darin die verschiedenen Möglichkeiten der Darstellung und Verhandlung von Behinderung und Inklusion in der Kinder- und Jugendliteratur und entwickelten Analysemethoden, um diese Darstellungsstrategien zu fassen und vergleichend zu untersuchen.

Karina Brehm arbeitet in der Abteilung für Komparatistik mit dem Schwerpunkt zu nordeuropäischen Literaturen/Skandinavistik, Maren Conrad ist Juniorprofessorin für Neuere Deutsche Literatur mit dem Schwerpunkt Kinder- und Jugendliteratur. Gegenstand beider Seminare waren dementsprechend Romane, Comics und Bilderbücher aus dem deutsch- und englischsprachigen Raum sowie aus dem skandinavischen Raum. Die Bücher widmen sich dabei einem breiten Spektrum von literarischen und medialen Formaten und Formen der Inklusion und eines ‚inklusiven Erzählens‘. Im Fokus stehen unter anderem Romane mit Hauptfiguren mit Behinderung, Kindergeschichten über Kinder mit Downsyndrom, Bilderbücher und eine autobiographische Graphic Novel-Reihe die über Autismusspektren aufklärt.

Die Buchvorstellung bildet damit den Höhepunkt der Seminarreihe. Die Studierenden beider Seminare werden darin in Kleingruppen ausgewählte Texte, Bücher und Comics vorstellen, in Auszügen daraus vorlesen und diese rezensieren. Gäste sind herzlich willkommen!